Tolle Reisen nach China hier finden!

Die beliebtesten Suche :
Home >> ChinaABC >> V >> Volksfeste in China
Stadtführer

Hier finden Sie ausführliche Informationen über berühmte chinesische Städte und Attraktionen.

>>Mehr

Kundenmeinungen

Hallo Christina, schade, dass Sie mich am Samstag nicht erreichen konnten. Ich hatte leider das Handy im Hotel gelassen während ich in Shangha ...

>>Mehr

0086-0571-85270757/9213
info@chinadelightours.com
SKYPE: sunwenviola

Volksfeste in China

Volksfeste
 
1) Frühlingsfest – Chinese New Year

 Für die Chinesen hat der Jahreswechsel nach unserem Kalender kaum Bedeutung. Was wirklich zählt ist das Neujahrsfest nach dem chinesischen Mondkalender! Es gehört zu den wichtigsten aller traditionellen Feste.

Zeitraum
1. – 15. Januar des Mondkalenders (nach dem westlichen Kalender meist Ende Januar bis Mitte Februar)

Entstehung
Das chinesische Neujahrsfest ist so alt, dass es kaum möglichist, einen klaren Ursprungspunkt zu finden. Sicher ist nur, dass das Wort Nian, was heute auf chinesisch Jahr bedeutet, urpsrünglich der Name eines Monsters war, das die Menschen immer in der Nacht auf Neujahr heimsuchte. Bis sie schliesslich herausfunden, dass das Monster sich vor Lärm und der Farbe Rot fürchtete. Ab dann dekorierte man das Haus zum Ende jedes Jahres mit roten Papiermustern und versuchte das Monster zu verscheuchen. Zunächst brannte man Bambusrohrstücke ab, seit dem 12. Jahrhundert hatte man dann aber auch aus Schiesspulfer hergestellte Feuerwerkskörper zur Verfügung.
Für den kaiserlichen Hof war das Frühlingsfest noch wichtiger als für die Bevölkerung. Die Kaiser der Ming - und Qing Dynastien zum Beispiel schenkten diesem Fest grosse Beachtung. Ein verschwenderischer Aufwand wurde bei den Zeremonien betrieben.
Seit 1949 wird das Fest als Frühlingsfest bezeichnet

Feierlichkeiten
Anlässlich des Neujahrsfest, sind 3 arbeitsfreie Tage vorgesehen, die aber häufig durch Arbeit am vorrausgegangen Wochenende auf 5 verlängert werden. Auf dem Land wird teilweise noch immer bis zu 15 Tage lang gefeiert.

Das Neujahrsfest ist ein traditionelles Familienfest. Jedes Familinmitglied wird sich darum bemühen, rechtzeitig zu Hause zu sein, um mit der gesamten Familie zusammen zu feiern.

Demensprechend überlastet sind meist Züge und Busse zu dieser Zeit. Im besten Fall sind dann am letzten Abend des alten Jahres mehrere Genarationen unter einem Dach vereint. Man nutzt den gemeinsamen Abend um die Jiaozi (gefüllte Teigtäschchen) für den nächsten Tag vorzubereiten. Da sie die Form von Silberbarren haben, werden Sie als Glücksbringer gesehen. Die Häuser sind in dieser Nacht lange erleuchtet. Durch das Licht soll alles unglücksverheissende aus jedem Winkel der Wohnung vertrieben werden.

In den darauffolgenden Tagen besucht man nun Freunde und weitere Verwandte um sich gegenseitig ein gutes neues Jahr zu wünschen.

Bei den öffentlichen Veranstaltungen während des Frühlingsfests darf der Drachentanz nicht fehlen. Ansonsten ist man vor allem mit verschiedensterlei Arten von Feuerwerk beschäftigt! Umso lauter, desto besser! Auch wenn in einigen Städten Feuerwerke inzwischen aus Sicherheitsgründen verboten sind, so wird dieses Verbot dennoch an vielen Orten auf verschiedene Weisen umgangen.

 

2) Laternenfest

 Das Laternenfest ist der Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten und dient zu gleich der Begrüßung des Frühlings.

Zeitpunkt
15. Tag des ersten Monats des chinesischen Mondkallenders (nach dem westlichen Kalender meist im Februar)

Entstehung
Man vermutet, dass das Laternenfest zu Zeit der Han-Dynastie (206 v. Ch. - 221 n. Chr.) zum ersten Mal gefeiert wurde, um das Ende der Neujahrsfeierlichkeiten zu kennzeichnen und den Frühling willkommen zu heißen.

Feierlichkeiten
An diesem Tag werden überall auf Straßen, an Tempeln und zwischen Häusern bunte Laternenketten aufgehangen. Mit Beginn der Dunkelheit beginnt ein weiteres nicht enden wollendes Feuerwerk. Die Straßen sind sehr belebt und von überall leuchten die roten Laternen.
Nach alter Tradition iist man an diesem Tag sogenannte Yuanxiao, klebrige Kugeln aus Reismehl mit süßer Füllung, die Einheit und Zusammenhalt der Familie symbolisieren sollen

3) Qingming Fest – Totenfest

Zeitpunkt
106 Tag nach der Wintersonnenwende, am 4., 5. oder 6. April

Entstehung

Der Legende nach gab es einst einen Kronprinzen, der aus seinem Land vertrieben wurde. Weit ab der Heimat konnte er nur überleben, weil sein getreuer Diener ihn unterstützte und sogar bereit war sein eigenes Fleisch für seinen Herren zu opfern um ihn vor dem Hungerstod zu retten.

Schliesslich gelang es dem Kronprinz sein Reich zurückzugewinnen und selber König zu werden. Er wollte seinen Diener gerne belohnen, doch dieser zog sich in die Berge zurück. Um ihn von dort zurückzuholen, lies der König die Berge in Brand setzen, wobei der Diener auf tragische Weise ums leben kam.

Um ihm zu gedenken, rief der Kaiser den Todestag seines Retters als Tag aus, an dem kein Feuer gemacht werden darf. Daraus entwicklete sich schliesslich das Kalte-Küche-Fest. Der darauffolgende Tag sollte zum Gedenken an die Verstorbenen genutzt werden. Beide Feste wurden jedoch bereits im Altertum auf einen Tag zusammengeführt. Erst danach entstand die Sitte an diesem Tag Ahnengräber zu besuchen

Feierlichkeiten
Das Totenfest dient der Erinnerung an Verstorbene Verwandte und Freunde. Man versucht die Gräber, opfert Gegenstände, die den Toten gefallen hätten, zündet Weihrauchstäbchen an und verbrennt Totengeld. In dieser Tradition wird es auch von im Ausland lebenden Chinesen häufig genutzt, um sich an ihre Wurzeln in China zu erinnern und ihrer Ahnen dort zu gedenken. Politisch diente das Fest eine Weile lang auch zur Erinnerung an Helden der Revolution, dies verliert jedoch immer mehr an Bedeutung.

Tatsächlich wird das Fest auch häufig zu familiären Ausflügen ins Grüne genutzt, was sich auf Grund der Jahreszeit besonders anbietet. Auf die Trauer am Grab folgt also die Freude und Hoffnung des Frühlings. Drachen steigen zu lassen ist eine weitere beliebte Beschäftigung.
Es wird, in Erinnerung an das Kalt-Küchen-Fest, ausschließlich kalt gegessen.

4)Drachenbootfest

 Das Drachenbrotfest hat bereits eine lange Tradition und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit.

Zeitpunkt
5. Tag des 5. Monats des chinesischen Mondkallenders (nach dem westlichen Kalender meist im Juni)

Entstehung
Auch der Urspung dieses Festes ist nicht leicht zurückzuverfolgen. Man geht jedoch davon aus, dass es bereits seit 2000 Jahren existiert. Von den unterschiedlichen Geschichten bezüglich seiner Entstehung scheint die des Dichters Qu Yuan (4.-3. Jh. v. Chr.) am wahrscheinlichsten: Er soll sich aus Kummer darüber, dass seine edlen Ideale sich nicht verwirklichen ließen, in einem Fluß ertränkt haben. Die Fischer machten sich mit Booten auf die Suche nach der Leiche und man warf Lebensmittel und Alkohol in den Fluß um die Fische davon abzuhalten, die Leiche zu fressen.

 Feierlichkeiten
In Erinnerung an den Dichter Qu Yuan, veranstaltet man auch heute noch zum Drachenbrotfest Wasserrenen mit bunt dekorierten Drachenbooten. Entsprechend den Speisen, die damals in den Fluß geworfen wurden, isst man auch heute noch traditionell Zongzi, in Bambusblätter eingehüllte Reis – oder Hirseklöse. 

Damit die Fische seinen Leichnam unverzehrt liessen, warf man in Baumbusblätter eingewickelte Reislösschen in den Fluss. Aus diesem Anlass veranstaltet man heute Wettrennen mit bunt verzierten Drachenbooten.

 
 
 
 
5)Qixi Fest – Chinesischer Valentinstag

 Das Qixi Fest ist das asiatische Pendant zum Valentinstag und gilt daher auch als das Fest der Liebenden

Zeitpunkt
7. Tag des 7. Monats des chinesischen Mondkallenders (nach dem westlichen Kalender meist im August)

Entstehung
Der Legende nach gab es einst einen chinesischen Hirtenjungen, der sehr schwer arbeiten musste weil seine Schwägerin ihn aus dem Haus vertrieben hatte. Da verliebte sich die Tochter der Himmelskaiserin in ihn und entschied sich zu ihm auf die Erde zu kommen, obwohl eine solche Verbindung zwischen Sterblichen und Unsterblichen verboten war. Während er die Kühe hirtete, beschäftigte Sie sich mit Webarbeiten.

Sie führten ein sehr glückliches Leben, bis schliesslich die Himmelskaiserin davon erfuhr und die Weberin mit Gewalt zurück in den Himmel bringen ließ. Als der Hirte ihr nacheilen wollte, wurden sie durch einen von der Himmelskaiserin gezogenen Himmelsfluss getrennt. Die Elstern waren durch die tiefe Liebe der beiden sehr bewegt und entschlossen sich dazu ihnen zu helfen: sie bildeten eine Brücke über den Fluss und so waren die Liebenden in der Lage sich auf der Brücke zu treffen. Seitdem gestattete die Himmelskaiserin ihnen sich jedes Jahr am 7.7. auf einer Elstern Brücke zu treffen

Feierlichkeiten
Die Volkssage über die Liebe zwischen Hirten und Fee ist im Land weitverbreitet und wird in letzter Zeit besonders von Jugendlichen in den Städten genutzt, um den 7.7. als eine Art Valentinstag zu feiern. Außerdem wird gesagt, dass man an diesem Tag kaum eine Elster zu Gesicht bekommt, da diese im Himmel die Brücke der Liebenden bilden.

In früheren Zeiten stellten junge Mädchen an jenem Tag ihre selbst genähten oder gewebten Stoffe und eingenhändig zubereitetn Mahlzeiten zur Schau um die Weberin um eine gute Ehe zu bitten. Doch dieser Brauch ist längst vergessen.

6) Mittherbstfest - Mondfest

Zeitpunkt
15. Tag des 8. Monats des chinesischen Mondkallenders (nach dem westlichen Kalender meist im September)

Entstehung
Auf der ganzen Welt gibt es Feste und Rituale zur Mondverehrung im Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsriten oder Ahnenkult. Bereits zu Zeiten der Zhou Dynastie (11. Jh. vor Chr.) opferten die Herrscher im Frühling der Sonne und im Herbst dem Mond. Daraus entwickelte sich eine ähnliche Verhaltensweise des Volks und in der Tang Dyanstie (7.-10. Jh. n. Chr.) entsand das Mondfest. In den darauffolgenden Dynastien wurde es weiter gepflegt und zu einem der wichtigsten tradtitonellen Feste.

Es gibt jedoch auch eine Legende, die das Mondfest mit der verzweifelten Trennung eines Ehepaars in Verbindung bringt. Um ihren Mann zu schützen, muss die Frau zum Mond hinauffahren und so sind die beiden für immer getrennt. Doch der Mann gedenkt seiner Frau jedes Mal, wenn der Vollmond besonders hell leuchtet...

Der Name Mittherbstfest ergibt sich daraus, dass der 8. Monat im traditionellen Kalender die Mitte des Herbstes bildet und der 15. Tag des Monats die Mitte des Monats. In dieser Nacht ist der Vollmond aussergewöhnlich hell und scheint in besonderem Glanz.

Feierlichkeiten
Traditionell wird am Abend des Mondfestes im Freien mit Lagerfeuern gefeiert, was allerdings in den Städten immer seltener wird. Das traditionelle Essen des Mittherbstfestes ist der Mondkuchen. Die Runde Form dieser kleinen pastetartigen Taschen symbolisiert das Wiederzusammentreffen der Familien. Es ist also auch das Fest der Getrennten, die egal, wie weit sie voneienader entfernt sind, sich doch alle unter dem gleichen Mond befinden.

 

 

 7) Chongyang Fest

Zeitpunkt
9. Tag des 9. Monats des chinesischen Mondkallenders (nach dem westlichen Kalender meist im Oktober)

Entstehung
Die Zahl 9 wird in dem 5000 Jahre alten chinesischen Buch der Wandlung als Zahl mit positiven Attributen bestimmt und das chinesische Wort für 9.9. ist gleichklingend mit Ewigkeit. So ist zu erklären, das der 9.9. bereits seit dem Altertum als Glückstag betrachtet wurde.

Feierlichkeiten
Das Fest steht in engem Zusammenhang mit der Chrysanthemenblüte zu dieser Zeit. Alles wird mit den Blüten geschmückt, man trinkt Wein, der aus der Pfalnze hergestellt wurde und besteigt Berge oder Pagoden um sich vor Unglück zu schützen. Traditionell wird auch ein bestimmter Kuchen gegessen, der von seiner Form her ebenfalls an eine Pagode erinnert.

 

 

8) Dong Zhi Fest – Wintersonnenwendfeier

Zeitpunkt
21. oder 22. Dezember nach westlichem Kalender

Entstehung
Bereits vor 2.500 Jahren war es den Chinesen gelungen, den Termin der Wintersonnenwende zu bestimmen. In der nördlichen Hemisphäre ist dieser Tag der kürzeste des Jahres und die Nacht die längste. Ab dem Tag der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger und für die Chinesen bedeutet das, dass auch das Yang wieder stärker wird, was ein Grund zum Feiern ist. So entwickelte sich bereits in der Han Dynastie zu Beginn unserer Zeitrechnung an diesem Tag ein Fest, das besonders während der Song und Tang Dynastien (618-1279) weiter entwickelt wurde und an Wichtigkeit gewann. Schliesslich wurde es zu einem Tag, an dem der Herrscher den Göttern und das Volk seinen Ahnen opferte. 

Feierlichkeiten
In Nordchina werden heute an diesem Tag Jiaozi (eine Art Maultaschen) gegessen, was dafür sorgen soll, dass der kommende Winter nicht allzu viel Frost mit sich bringt. In Südchina hingegen trifft sich die ganze Familie zu einem Essen aus Reiskugeln oder Mahlzeitne aus Roten Bohnen um Geister und alles Böse abzuwehren.

In Taiwan ist es noch heute üblich Kuchen in der Form von verschiedenen Glücksbringenden Tieren zu backen um sie den Ahnen zu opfern. 

Wichtigste Feste der Nationalitäten

1) Kurban Fest – islamisches Neujahrsfest

Zeitpunkt
10. Tag des 12. Monats des islamischen Kallenders

Ort
Autonome Region Ningxia, Provinzen Xinjiang und Gansu

Minoritäten
Hui, Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tadschiken, Tataren, Kirgisen, Salar, Dongxiang, Baoan

Entstehung
Das Kurban Fest ist das traditionelle islamische Neujahrsfest. Es erinnert an eine Geschichte aus dem alten Testament in der Ibrahim bereit ist auf Gottes Befehle zu vertrauen und seinen eigenen Sohn zu opfern. Allah hällt ihn in letzter Minute davon ab und lässt ihn statt dessen einen Widder opfern. In Erinnerung an diese Begebenheit wird am Neujahrsfest traditionell ein Tier geschlachtet, wehalb es auch als Opferfest bezeichnet wird.

Feierlichkeiten

An diesem Tag werden noch vor Sonnenaufgang Häuser und Wohnungen sehr ordentlich gereinigt und verschiedene traditonelle Kuchen gebacken. Frisch gekleidet begibt man sich dann in die Moschee. Man schlachtet Schaafe, Kamele oder Ochsen um sie Verwandten und Freunden zu präsentieren. Man trifft sich zum gemeinsamen Essen. Je nach Nationalität werden Gesangs- und Tanzakktivitäten abgehalten, Pferderennen oder Boxkämpfe veranstaltet.

 

 

 

2) Bairam Fest

Zeitpunkt
Anfang des 10. Monats des islamischen Kallenders

Ort
Autonome Region Ningxia, Provinzen Xinjiang und Gansu

Minoritäten
Hui, Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tadschiken, Tataren, Kirgisen, Salar, Dongxiang, Baoan

Entstehung
Das Bairam Fest markiert das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan (9. Monat des islamischen Kallenders). In diesem Monat ist es den Muslimen verboten tagsüber zu essen oder zu trinken. Man soll in diesem Monat alle Genüsse und Süchte aufgeben und sich als würdiger Muslim erweisen. Das Bairam Fest ist daher das Fest des Fastenbrechens

Feierlichkeiten
Nach dem Besuch in der Moschee trifft man sich mit Freunden und Verwandten und hält große Festbanquette ab, welche teilweise bis zu drei Tagen andauern können. Außerdem stellt das Bairam Fest auch eine beliebte Zeit zum Heiraten dar.

3) Losar - Tibetisches Neujahrsfest

Zeitpunkt
1. Tag des 1. Monats nach tibetischem Kalender (nach dem wesltichen Kallender zwischen Februar und März)

Ort
Autonome Region Tibet

Minoritäten
Tibeter

Entstehung
Losar ist das tibetische Wort für Neujahr. Es gibt Hinweise darauf, dass dieses Fest bereits in Tibet existierte, bevor der Buddhimsus in das Land kam und schon damals genutzt wurde um alles Alte zu erledigen und Neues zu beginnen. Inzwischen ist das Fest jedoch auch sehr stark buddhistisch geprägt.

Feierlichkeiten
Das Losar Fest dauert traditionell drei Tage. Der erste Tag wird genutzt, um mit der Familie zu feiern und spezielle Gerichte zuzubereiten. Am zweiten Tag finden vor allem verschiedene Klosterzeremonien statt. Am dritten Tag wird dann auf den Straßen gefeiert. In traditioneller Festtracht gekleidet begeben sich die Tibeter nach draußen um sich gegenseitig zum Neujahr zu beglückwünschen. Auf den Straßen wird viel gesungen und getanzt und es gibt verschiedene weitere Kulturveranstaltungen. Es ist jedoch nicht üblich, sich gegenseitig zu Hause zu besuchen. Das Losar Fest wird auch von vielen Exiltibetern gefeiert und stellt damit eine Verbindung zu ihren Landsleuten her.

4) Naadam Fest – mongolisches Totenfest

Zeitpunkt
7. Monat des Mondkallenders (nach dem wesltichen Kallender Juli oder August)

Ort
Autonome Region Innere Mongolei

Minoritäten
Mongolen

Entstehung
Das Wort Nadam bedeutet so viel wie Spiele oder Vergnügung, was den heutigen Charakter des Festes gut beschreibt. Ehemals war das Nadam Fest jedoch eher ein Opferfest, an dem man den Toten gedachte und schamanische Rituale durchführte. Doch auch schon zu Zeiten Dschingis Khans, in denen das Fest wohl seinen Ursprung hatte, waren die traditionellen mongolischen Sportarten ein Muss.

Feierlichkeiten
An diesen Tagen sind vor allem Ringkämpfe und andere traditionelle Wettkämpfe, wie Pferderennen und Bogenschießen weit verbreitet. Außerdem wird an vielen Orten ein Festmarkt errichtet. Die Nächte verbringt man oft mit Tänzen und Gesängen an Lagerfeuern.

 
 
5) Wasser Spritz Fest – Neujahr der Dai

Zeitpunkt
6. Monat des Dai Kalenders (nach westlichem Kalender Mitte April)

Ort
Provinz Yunnan

Minorität
Dai

Entstehung
Das Wasser-Spritz-Fest, wie wir es nennen, wird auch als Fest an dem Buddha gebadet wird bezeichnet. Es gibt eine Legende der zu Folge ein Drache Buddha nach dessen Geburt mit gutriechendem Wasser bespränkelt haben soll. Die Dai machten sich nach ihrer Bekehrung zum Buddhismus diese Legende zu nutze und verbunden sie mit eigenen Bräuchen und Sitten und draraus entstand schliesslich das Wasser-Spritz-Fest, das mit dem traditionellen Neujahr der Dai zusammenfällt.

Feierlichkeiten
Bereits Tage vor Beginn des Festes bereitet man sich darauf vor, indem verschiedene Mahlzeiten und Getränke zubereitet werden. Das drei Tage andauernde Fest ist gefüllt von verschiedensten Aktivitäten wie Drachenbootrennen und Pfauentänzen am ersten Tag, Wasser-Spritz Events am zweiten Tag und Spielen am dritten Tag. Das Fest verdankt seinen Namen dem gegenseitigen Besprenkeln mit Wasser am Ufer des Lancang Flusses, das Gute Wünsche ausdrücken soll. Dies endet meist darin, dass alle Beteiligten bis auf die Haut durchnässt sind.

6) Fackel Fest – Neujahrsfest der Yi

Zeitpunkt
24. Tag des 6. Monats des Mondkalenders (nach westlichem Kalender April)

Ort
Provinz Yunnan

Minorität
Yi
Entstehung
Der Legende nach liegt der Ursprung des Festes in einem Helden längst vergangener Zeiten dem es gelang alle bösen Geister, die die Yi zuvor geplagt hatten zu besiegen. Er zeigte den Yi, wie sie sich mithilfe von Fackeln vor allem Bösen schützen konnten, was dazu führte, dass es den Yi seitdem gut geht.

Feierlichkeiten
In der Nacht werden zur Vertreibung böser Geister und in Gedenken an den oben genannten Helden Fackeln angezündet. Zu den zahlreichen traditionellen Aktivitäten gehören Ring- und Stierkämpfe sowie Pferderennen. Außerdem finden Gesangs- und Schönheitswettkämpfe statt. Am Abend des dritten Tages werden große Freudenfeuer entzündet um die man sich versammelt und an denen man die Nacht mit Tänzen und Gesängen verbringt.

7) Schwert-Fest – Neujahrsfest der Lisu

Zeitpunkt
2. Tag des 2. Monats des Mondkalenders (nach westlichem Kalender meist März)

Ort
Provinz Yunnan

Minorität
Lisu

Entstehung
Das Fest wird zu ehren eines Helden gefeiert, der den Lisu die Herstellung von Schwerten beibrachte und ihnen damit eine wichtige Waffe lieferte.

Feierlichkeiten
Traditionelle müssen junge Lisu Männer an diesem Feiertag barfuss zunächst über glühende Kohlen gehen und anschliessend den sogenannten Schwert-Pfahl, dessen Stufen aus Schwertklingen bestehen, erklettern. Wer es tatsächlich bis oben geschafft hat, darf von dort aus Papiertaslismänner in die Menge werfen, die Glück bringen sollen. Durch die oftmals gefährlichen Prüfungen soll Unglück von den Menschen der Lisu abgewand werden.

8) Schwesternfest

Zeitpunkt
15. Tag des 3. Monats des Mondkalenders (nach westlichem Kalender meist April)

Ort
Provinz Guizhou, Kreis Taijiang, Stadt Shidong

Minorität
Miao

Entstehung
Das Schwesternfest geht der Legende nach auf sieben Schwestern der Miao Nationalität zurück, die auf der Suche nach passenden Ehemännern waren. Ihre Eltern wollten ihnen eine Liebesheirat ermöglichen und veranstalteten ein mehrere Tage währendes Fest zu dem sie zahlreiche junge Männer aus der Umgebung einluden. Die Schwestern bereiteten einen ganz besonders farbenfrohen Reis zu – für jede Schwester eine Farbe- und servierten ihn den Gästen zusammen mit anderen Köstlichkeiten. Nach drei Tagen und Nächten die von Tänzen und Gesang erfüllt waren boten die Schwestern ihren Auserwählten eine Schale mit Reis an und baten sie darum einen Hochzeitstermin vorzuschlagen. Diese sieben Miao Mädchen sollen zu den ersten gehört haben, die tatsächlich aus Liebe heirateten.

Feierlichkeiten
Das Schwesternfest wird auch heute noch als eine Art Partnervermittlung gehandhabt. Über mehrere Tage hinweg wird gefeiert und getanzt. Die traditionelle Festkleidung, die die Mädchen dabei tragen, ist von ihren Müttern oft schon seit ihrer Geburt mit großer Sorgfalt angefertigt wurden. Es gilt die Regel: bekommt ein Mann eine gepfefferte Schale Reis angeboten, so ist es eine klare Absage. Eine mit Bamussprossen servierte Portion bedeutet hingegen Zuneigung. Neben den traditionellen Tänzen werden auch Ringkämpfe und Bootrennen organisiert.

9) Saga Dawa Fest

Zeitpunkt
15. Tag des 4. Monats des tibetischen Kalenders (nach westlichem Kalender meist Mai-Juni)

Ort
Autonome Region Tibet

Minorität
Tibeter

Entstehung
Saga Dawa ist der Name des vierten Monats des tibetischen Kalenders. Dieser Name und auch der Zeitpunkt des Festes lässt sich auf den Gedanken zurückführen, das Schakjamuni (der Begründer des Buddhismus) in diesem Monat geboren, zum Buddha geworden und ins Nirvana eingegangen sein sollen. Wobei der Höhepunkt des Festes auf den 15. des Monats fällt, an dem Buddha ist Nirvana eingegangen sein soll.

Es existiert eine weitere Überlieferung, die darauf beruht, dass am 15. des 4. Monats Prinzessin Wencheng Lhasa erreichte um den legendären tibetischen König Songtsen Gampo zu heiraten.

Feierlichkeiten
Das Fest beginnt bereits am 1. Tag des vierten Monats und dauert bis zum Monatsende an. Man betet bei Rundgängen um die drei Kreise des Jokhang Tempels in Lhasa zu Schakjamuni. Zu diesem Ereigniss streben zahllose Pilger aus dem ganzen Land nach Lhasa. Besonders der Rundgang um den äußersten Kreis, den Linglang am 15. bietet einen fantastischen Anblick.
Viele Menschen treffen sich anschliessend im Park, der ehemals die Sommerresidenz des Dalai Lamas war.

Der Tradition entsprechend soll man in diesen Tagen Almosen an Schlechtergestellte verteilen und eigenltich für die Küche gedachte Tiere freilassen.

10) Shotön Fest

Zeitpunkt
1.-5. Tag des 7. Monats des Mondkalenders (nach westlichem Kalender meist August - September)

Ort
Autonome Region Tibet

Minorität
Tibeter

Entstehung
Der 4.-6. Monat gelten bei der Gelugpa Schule als Fastenmonate, während der die Mönche in der Regel im Kloster bleiben und sich mit Sutren und Meditation beschäftigen. Erst nach Ende des 6. Monats dürfen die Mönche das Kloster wieder verlassen und werden dann von den Menschen mit verschiedenen Joghurt Speisen belohnt, daher auch der Name Shoton, der soviel wie Joghurt Bankett bedeutet. Außerdem werden Theaterstücke und Tänze aufgeführt. Der Ursprung dieses Festes liegt wohl im 17. Jahrhundert im Drepung Kloster.

Feierlichkeiten
An diesem Fest werden zunächst sehr feierlich im ganzen Land verschiedene Buddhabilder ausgestellt. Darauf folgt die Aufführung von tibetischen Opern und Theaterstücken. Man besucht Yakrennen und Reitkunstveranstaltungen. Gleichzeitig ist es eine Zeit in der man Freunde und Verwandte wiedertrifft und sich mit ihnen in den vielen Parkanlagen Lhasas trifft.

Wie bezahlt man?
Chinadelightours.com © 2010. Alle Rechte vorbehalten.
Floor One, Building No.7, 588 Feijiatang Road, Xiacheng District, Hangzhou 310003, China
Tel: 0086-(0)571-85270757 Fax: 0086-(0)571-85279099 Info@chinadelightours.com