Chinadelightours hat sich darauf spezialisiert deutschen Kunden attraktive und interessante Reisen nach China anzubieten. Egal, ob Reisepgrogramme durch China, Flüge in China oder Hotels in China wir kümmern uns um Ihre Reise und sorgen dafür, dass Sie das authentische China erleben. Wir organisiern für Sie Studien - und Rundreisen durch das Reich der Mitte, Städtereisen, Aktivreisen, Individualreisen, Gruppenreisen, Erlebnissreisen, Jugendreisen, Reisen nach Tibet und Yangtze Reisen aber auch Badeurlaub und ausgefallenere Reisen wie Golfreisen oder Motorradtouren. Erleben Sie mit uns die Chinesische Mauer, machen Sie eine Kreuzfahrt über den Yangtze, lernen Sie wichtige chinesische Städte wie Peking, Xian, Nanjing, Hongkong, Shanghai oder Hangzhou kennen. Auch für Naturliebhaber bieten wir interessante Programme in denen Sie die einmalige Schöheit des Landes kennenlernen werden. Ausserdem bietet Ihnen unsere Homepage viele weitere interessante Informationen über das Land, die Kultur, die Menschen sowie nützliche Reisetipps. Wir werden uns sehr darum bemühen Ihnen einen angenehmen und unvergesselichen Aufenthalt in China zu ermöglichen.
 
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Motorrad Tour 1
Motorrad Tour 1

Motorrad Tour 1

  • 20-tägige Motorradreise durch Xinjiang, Gansu und Shaanxi
  • altertümliche Orte abseits des Touristenrummels
  • berühmte Orte entlang der Seidenstrasse und der Grossen Mauer
  • Gewinnen Sie einen Einblick in die verschiedenen Minoritäten, Religionen und Gemeinschaften Chinas
  • Aufenthalt in Xian

Kooperationspartner / Reiseveranstalter:

 
Diese Tour wird Sie von Chinas westlichster Provinz zu der weltberühmten Stadt XiAn führen und wurde speziell für Reisende entworfen, die ein aussergewöhnliches Erlebnis in China machen möchten. Fahren Sie auf Ihrem Motorrad an altertümliche Städte entlang der Seidenstrasse und der Grossen Mauer und beobachten Sie die unterschiedliche Lebensweise der zahlreichen Minoritäten in diesem faszinierenden Teil Chinas. Erkunden Sie auf diesem einzigartigen, aufregenden Abenteuer versteckte Orte und Sehenswürdigkeiten abseits des Touristenrummels.
Bemerkung
Anstelle des Motorrads mit Seitenwagen (Typ Chang Jiang 750) können wir auch alle nötigen Dokumente vorbereiten, so dass Sie Ihr eigenes Motorrad nach China bringen und auf dieser Reise fahren könnten. Bitte nehmen Sie so früh wie möglich mit uns Kontakt auf, da es mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, alle notwendigen Papiere für den Import Ihres Motorrad nach China zu erhalten. Ausserdem möchten wir darauf hinweisen, dass für gewisse Motorradmodelle keine Ersatzteile in China erhältlich sind.

Kurzbeschreibung
Das Motorrad Chang Jiang 750 ist ein Nachbau der russischen M72, die wiederum ein Nachbau des BMW R71 ist. Nachdem die Russen die R71 kopiert und im 2. Weltkrieg erfolgreich zum Einsatz gebracht hatten, verkauften Sie in den fünfziger Jahren einige Modelle der M72 an China. Im Jahre 1957 begannen die Chinesen mit ihrer eigenen M72 Produktion unter dem Namen Chang Jiang 750. Die ersten Modelle dieses Typs wurden von der Firma Guo Ying Gan Jiang Ji Xie Chang, wobei noch viele russische M72-Teile wie z.B. Räder, Rahmen, Zündschlüssel, usw. benutzt wurden. Selbst komplett in Russland hergestellte M72 wurden in Chang Jiang 750 umgetauft. Bei einigen dieser Motorräder wurde der russische Motor durch einen chinesischen ersetzt.

Angaben Chang Jiang 750
Motor
2 Zylinder
Motorlage
Mitte/hinten
Hubraum (ccm)
748
Nennleistung (PS)
23
Karosserie
Stahlblech

Informationen über Xinjiang, Gansu und Shaanxi
Das uigurische autonome Gebiet Xinjiang (chinesisch für Neue Grenze) liegt im äussersten Nordwesten Chinas und wurde in alter Zeit westliche Region genannt. Die Provinz hat eine Fläche von 1,66 Millionen Quadratkilometern, was ungefähr einem Sechstel der Landesfläche Chinas entspricht. Damit ist Xinjiang die grösste Provinz des Landes und hat auch die längste Grenze unter Chinas Provinzen und autonomen Gebieten. Xinjiang teilt eine 5,600 Kilometer lange Grenze mit der Mongolei im Nordosten, mit Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan im Westen und mit Afghanistan, Pakistan und Indien im Südwesten. Die Grenze zwischen Indien und Pakistan liegt in der umstrittenen Region Kaschmir. Innerhalb Chinas grenzt Xinjiang an die Provinzen Gansu, Qinghai und das autonome Gebiet Tibet.
Xinjiang wird durch den Berg Tianshan in zwei Talkessel aufgeteilt. Der Norden wird durch die Dsungarei (auch: Jungarisches Becken) gebildet, während der Grossteil der Region durch das Tarim Becken mit der darin liegenden Taklamakan Wüste beherrscht wird. Die Karakorum Strasse verbindet die Stadt Kashgar über den Khunjerab Pass mit Islamabad in Pakistan. Der höchste Punkt liegt auf 8611 Meter Höhe über Meer an der Grenze mit Kashmir. Der tiefste Punkt in Xinjiang und zugleich in ganz China liegt auf 155 Meter unter dem Meeresspiegel. An der Grenze zu Kirgistan liegt das massive Tian Shan Gebirge.
In Xinjiang leben 1,073,300 Leute aus 46 verschiedenen ethnischen Minoritäten, was 61,42 Prozent der Gesamtbevölkerung Xinjiangs entspricht, sowie 6,601,000 Han-Chinesen. 13 dieser 47 ethnischen Gruppen - die Uiguren, die Han, die Kasachen, die Hui, die Mongolen, die Kirgisen, die Tadschiken, die Xibe, die Usbeken, die Mandschu, die Daur, die Tataren und die Russen leben seit Generationen in diesem Gebiet.
Gansu liegt im Nordwesten der Volksrepublik China zwischen den Provinzen Qinghai und Xinjiang im Westen und der Inneren Mongolei im Osten, grenzt im Süden an die Provinzen Sichuan und Shaanxi und der Mongolei im Norden. In dieser Provinz liegt auch ein Teil des sogenannten Huangtu Gaoyuan (Löss-Plateau), welches sich durch die Aufschüttung von Löss gebildet hat. Das Plateau war einst flach, aber mit der Zeit haben sich Flüsse ihren Weg durch die Gegend gebahnt und die Menschen haben die Hügel für die Landwirtschaft terrassiert. Der Gelbe Fluss fliesst durch den Süden dieser Provinz, von der er das meiste Wasser bezieht, bevor er durch die Provinzhauptstadt Lanzhou fliesst. Auch ein Teil der Gobi Wüste gehört zu Gansu.
Die Landschaft in Gansu ist sehr gebirgig im Süden und flach im Norden. Die Berge im Süden sind Teil der Qilian Gebirgskette. Der Qilian Shan Berg mit einer Höhe von 5547 Metern ist der höchste Punkt der Provinz.
Gansu ist die Heimat von 26,033,400 Menschen, 73 Prozent davon leben noch auf dem Land. Den grössten Bevölkerungsteil stellen die Han mit 92 Prozent. Zu den Minoritäten gehören die Hui, Tibeter, Dingxiang, Tu, Mandschu, Uiguren, Bonan, Mongolen, Salar und die Kasachen.
Shaanxi ist eine nördlich zentral gelegene Provinz der Volksrebublik China und umfasst einen Teil des Löss Plateaus im mittleren Lauf des Gelben Flusses sowie die Qinling Berge im Süden der Provinz.
Shaanxi und die Stadt XiAn werden als Wiege der chinesischen Zivilisation betrachtet. 13 feudale Dynastien in einer Zeitspanne von 1100 Jahren von der Zhou - bis zur Tang Dynastie gründeteten ihre Hauptstädte in dieser Provinz. Ausserdem war die Provinz Ausgangspunkt für die Seidenstrasse, welche sich bis nach Europa, Arabien und Afrika erstreckte.
Während der mongolischen Herrschaft im 13. Jahrhundert wurde Shaanxi zur Provinz. In den darauf folgenden Jahren dezimierten Kriege und Hungersnöte die Bevölkerung. Als Folge bevölkerten immer mehr Angehörige der moslemischen Hui Minorität das Gebiet. Während der Ming Dynastie wurde Shaanxi in die Provinz Gansu eingegliedert, in der Qing Dynastie jedoch wieder getrennt.
Der nördliche Teil von Shaanxi ist kalt im Winter und sehr heiss im Sommer mit einem trockenen Winter und Frühling. Im Süden fällt normalerweise mehr Regen. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei ungefähr 9°C und 16°C. Die Temperaturen im Januar können von -11°C bis 3.5°C und die Temperaturen im Juli von 21°C bis 28°C variieren.

Reiseprogramme

1. Tag
Unsere Reiseleiterin / unser Reiseleiter wird Sie am Flughafen abholen und zum World Plaza Hotel (4*) bringen. Am Nachmittag können Sie sich vom Flug erholen und abends steht ein Begrüssungsessen in einem lokalen Restaurant auf dem Programm. Ausserdem wird Ihr Guide Sie über den genauen Verlauf der Reise informieren.
Urumqi ist die Hauptstadt des uigurischen autonomen Gebiets der Volksrepublik Chinas und mit einer Bevölkerung von 1,6 Millionen Leuten zugleich die grösste Stadt in der westlichen Hälfte Chinas.
Unterkunft: World Plaza Hotel (4*)


2. Tag
Nach dem Frühstück testen wir unsere Motorräder und kaufen den Vorrat für die Tour. Wir nehmen das Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein und besuchen das Historische Museum wo Sie die 3000 Jahre alten Mumien betrachten und einen Einblick in die Geschichte der ältesten Staaten entlang der Seidenstrasse gewinnen können - heutzutage sind nur noch Ruinen übrig. Ausserdem werden wir die Dongfeng Autofabrik sowie den Grossen Basar von Urumqi besuchen. Am Abend essen wir lokale Speisen in einem gemütlichen Restaurant in der Stadt.
Unterkunft: Wold Plaza Hotel (4*)


3. Tag
Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Motorradtour. Am ersten Tag fahren wir von Urumqi nach Turpan, liegt in der Turfan Senke der östlichen Ausläufer des Tianshan Gebirges im Osten Xinjiangs und wird oft auch als Oase in der Wüste bezeichnet. Nach der Ankunft und Frühstück werden Sie das Karez System besichtigen. Dabei handelt es sich um ein Irrigationssystem mit unterirdischen Kanälen, welches als eines der drei grossen altertümlichen Projekte in China neben der Grossen Mauer und dem Grossen Kanal betrachtet wird.
Der nächste Höhepunkt ist das Emin Minarett, welches einer der grössten, erhalten gebliebenen alten Türme in Xinjiang und zugleich der einzige islamische Turm unter den hundert berühmten Türmen Chinas ist. Das Emin-Minarett liegt zwei Kilometer östlich von Turpan und wurde 1777 zu Ehren des heldenhaften Generals Emin Khoja aus Turpan errichtet. Er war ein überragender Patriot, der sich das ganze Leben für die Verteidigung der Einigung Chinas einsetzte.
Nach dem Abendessen verfolgen Sie eine uigurische Tanzaufführung. Lassen Sie sich von den hübschesten Mädchen und den schönsten Jungs zum Tanz einladen - geniessen Sie die Atmosphäre und die kühle Sommernacht! Sie übernachten im Oasis Hotel (3*).
Unterkunft: Oasis Hotel (3*)

4. Tag
Wir frühstücken im Hotel, fahren nach Gaochang und anschliessend nach Hami. Gaochang liegt am Fusse der Flammenberge, wurde im ersten Jahrhundert vor Christus erbaut und Ende des 13. Jahrhunderts verlassen.
Wie Turpan liegt auch Hami in einer Senke ungefähr 200 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Stadt wurde früher Kunmo und während der Han Dynastie Yiwulu genannt. Die Präfektur Hami hat eine Bevölkerung von 400000 Menschen; davon sind 67 Prozent Han, die restlichen 33 Prozent gehören Minderheiten an. Die Stadt selbst beiheimatet 300000 Leute von 24 verschiedenen Minoritäten; 66 Prozent gehören den Han an, 26 Prozent den Uiguren, 2,7 Prozent den Kasachen, 3,7 Prozent den Hui und die restlichen 1,6 Prozent sind Angehörige der Mongolen, Mandschu, Tibeter, Xibe, Osbeken und Kirgisen. Die Präfektur ist des Weiteren seit der Regierungszeit des Qing Kaisers Kangxi berühmt für ihre Hami Melonen, als der islamische König von Hami damit begann, die Melonen als Geschenk an den Qing Hof zu liefern.
Nach dem Abendessen übernachten Sie im Hami Hotel (3*).

Unterkunft
: Hami Hotel (3*)

5. Tag
Nach dem Frühstück besichtigen wir das islamische Königsgrab, welches zwei Kilometer südlich der Stadt Hami liegt und ungefähr 1840 für die Bestattung der islamischen Könige und deren Frauen errichtet wurde. Zwei der Gräber sind gut erhalten geblieben. Das südliche besteht aus zwei prunkvollen, Pavillon ähnlichen Gebäuden mit nach oben gewandten Dachrinnen, geschnitzten Balken, bemalten Dachsparren und stützenden Säulen. Das andere Grab ist ein 25 Meter hohes Gebäude mit einem quadratischen Boden und einer Kuppel als Dach. Das Gebäude ist mit Kacheln bedeckt und hat eine spiralförmige, irdene Treppe nach oben. Gegenüber liegt eine Moschee, deren vier Wände mit religiösen Inschriften, die Decke mit bunten Malereien und die Säulen mit Blumenmustern versehen sind. Die Moschee bietet Raum für 3000 Personen.
Anschliessend fahren wir zum Barkol-Weideland mit den Weissen Steinen. Wir essen unterwegs zu Mittag. Barkol ist berühmt für die Kamel - und Pferdezucht; Pferde aus Barkol sind in ganz China bekannt. Aufgrund der grossen Zahl an Kamelen - einmalig in China - trägt die Gegend auch den Spitznamen Landkreis der 10000 Kamele.
Auf den Wiesen ragen grosse, weisse Steine aus dem Boden, was dem Weideland seinen Namen gegeben hat. Es liegt in den nördlichen Hängen der Tianshan Berge. Sie werden Zeit haben, kasachische Jurten zu besuchen, einen Einblick in deren Alltagsleben sowie Sitten und Bräuche zu gewinnen und den Sonnenuntergang zu geniessen. Heute übernachten wir in einer kasachischen Jurte.
Unterkunft: Jurte

6. Tag
Wir frühstücken in der Jurte und verlassen dann die Provinz Xinjiang, da wir via Hami nach Liuyuan in der Provinz Gansu fahren. Wir speisen unterwegs und erreichen Liuyuan am späten Nachmittag. Nach dem Abendessen übernachten wir im Liuyuan Hotel (2*).
Unterkunft: Liuyuan Hotel (2*)

7. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir von Liuyuan nach Dunhuang. Dunhuang liegt am Westende des Hexi Korridors inmitten von Wüstengebieten. Der Name Dunhuang bedeutet ursprünglich blühend und florierend, was darauf hinweist, dass Dunhuang einst eine wichtige Stadt gewesen sein muss. Unweit der Stadt teilt sich die Seidenstrasse in ihren nördlichen und südlichen Zweig, was die Stadt florieren liess. Das Kommen und Gehen von Pferde - und Kamelkarawanen verbreitete neues Gedankengut, Ideen, Kunst und Wissenschaft in den Osten und Westen. Der Rest des Abends nach dem Abendessen steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie übernachten im Silk Road Dunhuang Hotel (4*).
Unterkunft: Silk Road Dunhuang Hotel (4*)

8. Tag
Am heutigen Tag besuchen Sie die Mogao Grotten. Es wird gesagt, dass ein buddhistischer Mönch im vierten Jahrhundert eine Vision von 1000 Buddhas hatte und damit begann, Grotten in die Sandsteinklippen zu schlagen und sie mit Buddha Bildern zu füllen. Die Grotten gerieten im 11. Jahrhundert in Vergessenheit, bis Archäologen einen Grossteil der Manuskripte, Textilien und andere Kunstobjekte wegtrugen. Trotzdem sind die Grotten weiterhin eine Schatztruhe an Statuen und Wandzeichnungen aus dem vierten bis zehnten Jahrhundert.
Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Sichelförmigen See und die Berge des Singenden Sandes (Mingsha Shan). Der Sichelförmige See nahe der Stadt Dunhuang ist ein See in der Oase, welcher von hohen Dünen umgeben wird. Gerüchten zufolge soll ein Monster in diesem See leben. Die Berge des Singenden Sandes haben ihren Namen dem Wind zu verdanken, der über die Dünen peitscht. Am Ufer des Sees steht eine Pagode in traditioneller Architekture der Han Chinesen.
Nach dem Abendessen übernachten Sie im Silk Road Dunhuang Hotel (4*).
Unterkunft: Silk Road Dunhuang Hotel (4*)

9. Tag

Wir frühstücken im Hotel und fahren dann von Dunhuang nach Anxi. Das Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. 70 Kilometer südlich der Stadt Anxi liegen die Yu Ling Grotten in den Klippen der Wanfo Schlucht. Die Grotten wurden im Jahre 400 zum ersten Mal in die Felsen geschlagen. In 41 Höhlen auf einer Fläche von beinahe 1000 Quadratmetern können fantastische Wandmalereien aus der Zeit von 600 bis 1300 besichtigt werden. Wir essen und übernachten im Anxi Hotel (2*).
Unterkunft: Anxi Hotel (2*)

10. Tag
Am heutigen Tag fahren wir nach Jiayuguan und dem Jiayuguan Pass, dem grössten und best erhaltenen Pass oder Eingang der Grossen Mauer, der gegen Ende der Ming-Dynastie ungefähr im Jahre 1372 in der Nähe einer Oase im äussersten Westen Chinas gebaut wurde. Ausserdem war der Jiayuguan-Pass der erste Pass am Westende der Grossen Mauer, was ihm den Namen der erste und grösste Pass unter dem Himmel einbrachte. Der Legende nach wollten die verantwortlichen Beamten von einem Architekten wissen, wie viele Steine für die Konstruktion benötigt würden. Der Architekt nannte ihm eine Zahl und als das Projekt beendet war, war nur noch ein Stein übrig, welcher als Symbol des Gedenkens zuoberst auf den Pass gelegt wurde.
Wir werden unterwegs zu Mittag essen und nach einem lokalen Abendessen im Great Wall Hotel (3*) übernachten.
Unterkunft: Great Wall Hotel (3*)

11. Tag
Zhangye liegt in der Mitte des Hexi Korridors. Die Stadt verdankt ihren geschichtlichen Stellenwert der geographischen Lage und der fruchtbaren Oase, was bedeutet, dass Zhangye über mehrere Dynastien hinweg das politische, ökonomische, kulturelle und diplomatische Zentrum des Nordwesten Chinas darstellte. Der italienische Reisende Marco Polo lebte für ungefähr ein Jahr in dieser Stadt.
Wir speisen unterwegs und nach der Ankunft erkunden wir diese interessante Stadt. Wir besichtigen den Grossen Buddha Tempel Da Fo Si, der die grösste architektonische Reliquie der Westlichen Xia Periode (1038 - 1227) ist. Das Museum der Stadt Zhangye liegt ausserdem in der Nähe des Tempels.
Es wird gesagt, dass ein Kanzler mit dem Namen Wei Mie der Westlichen Xia Periode seinen Untergebenen befohl, ein 1 bis 1,3 Meter tiefes Loch in den Boden zu schaufeln und einen Liegenden Buddha zu hauen, der schliesslich mit bunten Kacheln überdeckt wurde. Der Tempel wurde im Jahre 1098 erbaut und in seiner mehr als 900 jährigen Geschichte mehrere Male während den Dynastien der Ming und Qing renoviert.
Nach dem Abendessen übernachten wir im Huacheng International Hotel (3*).
Unterkunft: Huacheng International Hotel (3*)

12. Tag
Nachdem wir gefrühstückt haben, fahren wir nach Wuwei. Die Stadt liegt in Zentralgansu und nahm früher eine strategisch wichtige Position auf der Seidenstrasse ein. Im Jahre 1969 entdeckte ein Landwirt ein Grab aus der Han-Dynastie. Das Grab liegt im sogenannten Lei Tai Park, welcher so genannt wird, da hier zur Zeit der Ming Dynastie ein Tempel zu Ehren des chinesischen Gottes Leishen gebaut wurde. Die Inschriften auf dem Grab zeigen, dass es 186 - 219 v. Chr. errichtet wurde. Das Grab besteht aus drei Hauptkammern aus einer Ziegelsteinkonstruktion, die alle hintereinander stehen. Jeder Raum hat beiderseits ein Nebengebäude. In dem Grab wurden ungefähr 230 hervorragende Reliquien aus Gold, Silber, Kupfer und Jade sowie Tonwaren gefunden. Die Begräbnisartefakte umfassen 99 Streitwagen aus Kupfer mit Pferden und Soldaten.
Nach dem Abendessen übernachten Sie im Tianma Hotel (3*).
Unterkunft: Tianma Hotel (3*)

13. Tag
Heute fahren wir nach Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu. Erste Siedlungen in dieser Region datieren aus der Han Dynastie und haben eine Geschichte von mehr als 2'000 Jahren. Lanzhou wurde auch die Goldene Stadt genannt, als sie noch eine wichtige Durchgangsstadt der Seidenstrasse war. Um die Stadt zu beschützen, wurde die Grosse Mauer bis nach Yumen erweitert.
Nach dem Niedergang der Han Dynastie wurde Lanzhou zur Hauptstadt mehrerer Stammesstaaten. Aufgrund des bunten Kulturerbes wurde die Provinz Gansu vom fünften bis elften Jahrhundert ein Zentrum für die buddhistische Lehre. Lanzhou erhielt seinen heutigen Namen während der Qing Dynastie im Jahre 1656.
Wir essen auch heute unterwegs zu Mittag und übernachten nach dem Abendessen im Hotel Savoy Muslim (4*).
Unterkunft: Hotel Savoy Muslim (4*)

14. Tag
Heute fahren wir nach Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu. Erste Siedlungen in dieser Region datieren aus der Han-Dynastie und haben eine Geschichte von mehr als 2'000 Jahren. Lanzhou wurde auch die Goldene Stadt genannt, als sie noch eine wichtige Durchgangsstadt der Seidenstrasse war. Um die Stadt zu beschützen, wurde die Grosse Mauer bis nach Yumen erweitert.
Nach dem Niedergang der Han Dynastie wurde Lanzhou zur Hauptstadt mehrerer Stammesstaaten. Aufgrund des bunten Kulturerbes wurde die Provinz Gansu vom fünften bis elften Jahrhundert ein Zentrum für die buddhistische Lehre. Lanzhou erhielt seinen heutigen Namen während der Qing Dynastie im Jahre 1656.
Wir essen auch heute unterwegs zu Mittag und übernachten nach dem Abendessen im Hotel Savoy Muslim (4*).
Unterkunft: Hotel Savoy Muslim (4*)

15. Tag
Am heutigen Tag steht Sightseeing in Lanzhou auf dem Programm, so dass wir uns von den Motorradfahrten der Vortage erholen können. Besichtigen Sie die erste Brücke über den Gelben Fluss, das Monument der Mutter des Gelben Flusses, den Hügel der Weissen Pagode Baita Shan sowie den Wasserradpark. Wir frühstücken im Hotel, essen in der Stadt zu Mittag und zu Abend und übernachten im Hotel Savoy Muslim (4*).
Bei der Zhongshan-Brücke handelt es sich um die erste Brücke über den Gelben Fluss, über welche sich einst Reisende und Händler Richtung Norden auf die Seidenstrasse begaben. Der Bau begann im Jahre 1907 und wurde 1909 beendet. 19 Jahre später wurde die Brücke zu Ehren von Dr. Sun Yat-Sen in den heutigen Namen umgetauft (Sun Zhongshan ist der chinesische Name des ersten Präsidenten der Rebuplik Chinas). Die Brücke ist 250 Meter lang und acht Meter breit.
Der Park der Weissen Pagode steht am nördlichen Ufer des Gelben Flusses und lädt mit den grünen Wäldern, über die Gegend verstreuten Pavillons und Teehäusern zu Spaziergängen ein. Vom Hügel aus erhält man eine fantastische Aussicht auf den Fluss und die Stadt. Der Park erhielt seinen Namen von der Weissen Pagode, welche auf der Spitze des Hügels steht. Dieser Tempel wurde in der Yuan-Dynastie (1271 - 1368), angeblich auf Befehl von Ginghis Khan, der damit einem tibetischen Lama zu gedenken beabsichtigte. Der Tempel wurde während den Ming (1368 - 1644) und Qing-Dynastien (1644 - 1911) erneuert und erweitert.
Der Gelbe Fluss wird in China als die Mutter aller Flüsse betrachtet. Lanzhou ist die einzige Provinzhauptstadt, durch die der Gelbe Fluss fliesst. Aus Anerkennung erbauten die Einwohner dieser Stadt die Statue der Mutter des Gelben Flusses. Ein Kind mit einem unbefangenen Lächeln auf den Lippen liegt im Schoss der Mutter, welche im Unterschied zu den meisten Abbildungen von Müttern in der chinesischen Kunst, die meist alt, vom Wetter gezeichnet, nett aber von Kummer beschwert dargestellt werden, glücklich und zärtlich aussieht.
Im Wasserrad Park können Sie einen Einblick in das alte chinesische Bewässerungsintrument gewinnen. Das Wasserrad wurde von einem Einheimischen aus der südlichen Provinz Yunnan nach Lanzhou eingeführt. Das erste Wasserrad wurde 1556 am Nordufer des Gelben Ufers gebaut. Bis 1952 standen insgesamt 252 Wasserräder an beiden Seiten des Flusses.
Unterkunft: Hotel Savoy Muslim (4*)

16. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Pingliang. Am Mittag können Sie Brathähnchen oder die Pfannkuchen-ähnliche lokale Speise Guo Kui probieren. Unterwegs kommen wir am Liupan Berg vorbei, wo ein Gebäude steht, welches während des Befreiungskrieg als Sammelstelle der Roten Armee diente. Sie übernachten im Longdong Bright Pearl Hotel (3*).
Unterkunft: Longdong Bright Pearl Hotel (3*)

17. Tag
Pingliang ist auch bekannt für eine Gebirgskette, die den Kongtong Berg umfasst, eine heilige Stätte für den Taoismus und der mythische Treffpunkt des Gelben Kaisers und dem Unsterblichen Guangchengzi. Wir besuchen diesen heiligen Berg nach dem Frühstück, verlassen dann die Provinz Gansu und betreten Shaanxi. Das Mittagessen können wir entweder in Pingliang oder unterwegs einnehmen. Nach der Ankunft in Baoji essen wir zu Abend und übernachten im Wan Li Hotel (3*).
Baoji wird auf drei Seiten von Bergen umgeben und liegt in einem Tal, das sich nach Osten öffnet und ist strategisch optimal positioniert: die Stadt kontrolliert den Pass der Tsinling Berge und zwischen dem Wei Tal und dem oberen Han Fluss. Baoji wurde zu Beginn der Tang Dynastie gegründet und ist heutzutage ein grosses Industriezentrum. Eisenbahnschienen erreichten die Stadt zum ersten Mal im Jahre 1937 und waren der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wachstum.
Unterkunft: Wan Li Hotel (3*)

18. Tag
Am heutigen Tag fahren wir in das weltberühmte XiAn, der Provinzhauptstadt von Shaanxi. XiAn ist als eine der wichtigsten Städte der chinesischen Geschichte bekannt und steht auf der Liste der vier grossen altertümlichen Hauptstädte Chinas, da XiAn einst Hauptstadt von dreizehn Dynastien wie z.B. der Zhou, Qin, Han und Tang. XiAn ist auch das östliche Ende der Seidenstrasse, hat eine Geschichte von mehr als 3100 Jahren und ist die grösste - einer der zehn grössten Städte der Nation, und entwickelste Stadt im zentralen bis nordwestlichen Teil Chinas.
Wir essen unterwegs zu Mittag. Nach der Ankunft besuchen wir das Bronze Museum. Essen Sie in einem der gemütlicen Restaurants dieser faszinierenden Stadt zu Abend und übernachten Sie im Jianguo Hotel (4*).
Unterkunft: Jianguo Hotel (4*)

19. Tag
Heute besichtigen wir die gut erhalten gebliebene Stadtmauer, die Grosse Wildganspagode, den Glocken - und Trommelturm sowie das moslemische Viertel. Geniessen Sie ein Teigtaschen Abendessen und besuchen Sie anschliessend eine Gesang - und Tanzshow im Stile der Tang Dynastie. Sie übernachten im Jianguo Hotel (4*).
Die Grosse Wildganspagode wurde während der Tang Dynastie im Jahre 653 erbaut und hatte ursprünglich fünf Stockwerke. In der Pagode wurden Sutren und Buddhafiguren aufbewahrt, welche von dem buddhistischen Übersetzer und Reisenden Xuanzang nach China gebracht worden waren. Am Anfang des achten Jahrhunderts wurden in der Regierungszeit von Kaiserin Wu Zetian weitere fünf Stockwerke hinzugefügt. Unglücklicherweise wurde die Pagode während Kriegen beschädigt und auf die heutigen sieben Stockwerke verkleinert. Die Pagode ist 64 Meter hoch und bietet eine fantastische Aussicht auf die Stadt.
Die Geschichte des Symbols von Xian, dem Glocken - und Trommelturm, kann bis in die Ming Dynastie zurückverfolgt werden. Die Glocke wurde zu Tagesbeginn geschlagen und die Trommel in der Abenddämmerung. Der Turm stand ursprünglich an der Kreuzung von Xi Dajie (West Strasse) und Guangji Jie (Guangji Strasse) im Yingxiang-Tempel, welcher das Zentrum der alten Tang Kaiserstadt steht. Er wurde 1582 an seinen heutigen Ort in der Mitte des südlichen Stadtteils versetzt und mehrere Male renoviert.
Die Grosse Moschee von XiAn steht im Huajue Xiang Stadtteil, welcher hauptsächlich von der moslemischen Hui Minorität bewohnt wird. Diese Gemeinschaft zählt ungefähr 60000 Angehörige, deren Vorfahren arabische und persische Händler waren, die nach der Reise auf der Seidenstrasse festen Wohnsitz in Städten wie Guangzhou, Quanzhou, Hangzhou, Yangzhou und XiAn nahmen.
Unterkunft: Jianguo Hotel (4*)

20. Tag

Transfer zum Flughafen für Ihre Rückreise. Ende der Reise.
 

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