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Ausflug nach Ningbo – Raphael
Raphael BERTULEIT machte während seines Praktikum einen Ausflug mit Freunden nach Ningbo, einer Hafenstadt in der Provinz Zhejiang. 
 
Dieser Bericht handelt von einer wahrlich erholsamen Mai-Wochenendreise, die ich spontan mit einer Freundin nach Ningbo unternommen habe. Der Trip war fuer mich ein besonderes Erlebnis(meine erste wirkliche China-Reise nach dem obligatorischen Shanghai-Trip), und irgendwie ist damals alles nahezu perfekt, stressfrei und ohne Komplikationen verlaufen, wie es auf Reisen (unterschiedlicher Geschlechter) wohl doch eher selten vorkommen duerfte ;-)
 
Die ueblichen Verdaechtigen hatten sich eines Freitag Abend im Mai in Hangzhous derzeit beliebtesten Biergarten, dem Vineyard (klingt paradox, ich weiss - Der Ort ist nebenbei allerdings auch noch qualitative Weinvenue) getroffen, um das Gratisbuffet und ein paar gemuetliche und guenstige Drinks in netter Begleitung zu geniessen. Fuers bevorstehende Wochenende wurden Franzi(eine Deutsche) und ich, wie sich bald herausstellte, von unseren Freunden zugunsten eines vorab geplanten Shanghaitrips gewissermassen in HZ zurueckgelassen. Bei Live-Musik, 27 Grad Aussentemperatur und ein paar froehlichen Tsingtao beschlossen wir beide dann recht spontan, das Wochenende selbst auf Reisen zu gehen und dies am besten doch nach Ningbo – ins “kleine Shanghai”!
 
Nachdem wir - wie sooft- erst spaet im Bett waren (Franzi war wohl “sehr muede” eingeschlafen und mehrere Busstationen zuviel gefahren und ich selbst fand, als ich in der Nacht nach Hause kam, aufgrund des scheinbar (immer noch) kaputten Boilers, meine Wohnung schon wieder halb unter Wasser vor) trafen wir uns Samstag "frueh" doch relativ munter und entspannt an der verabredeten Busstation.
 
Im kompfortablen Reisebus mit Aircondition waren wir ueberraschenderweise bereits innerhalb von 2 Stunden in Ningbo angelangt(mit dem teureren Zug haette es gut 1 Stunde laenger gedauert). Ningo gilt as wohlhabende, “kleine” Hafenstadt(~2,2 Mio.) und liegt, nahe bei Hangzhou, als Touristenstadt doch eher versteckt gelegen ebenfalls in der Zhejiang Provinz. In einem wirklich ansprechend asiatisch eingerichteten Hotel eingecheckt, ging es im Anschluss gleich auf Erkundungstour.
 
Relaxt genossen wir am unweit entfernten Mondsichelsee das herrliche Wetter, wo ab und an freundliche Obstverkaeufer -wie gerufen- vorbei kamen und uns fuer ~0,2 Euro pro Kauf gut versorgten. Dann ein weiterer, gemaechlicher Spaziergang durch einen top-gepflegten Park.
 
Spaeter luden wir unser Chi noch weiter auf, als wir in einem etwas, kitschig rosafarbig gestrichenen Cafe, berieselt von franzoesischer Chanson-Musik, sassen. Freundlicherweise wurden uns gleich noch leckere ofenheisse Kekse, Eierkuechlein und Melonensaft serviert. Dass dieses huebsche Garten-Café erst in 5 Tagen seine Eroeffnung feierte, erkannten wir erst spaeter dank eines kleinen Schilds und entschuldigten uns bei den Leuten.
 
Satt und zufrieden bewegten wir uns im "Hangzhouer"-Schlendertempo weiter gen City fort, um uns die vielgelobte Springbrunnen-Show anzusehen und diese mit unserer Heimischen in Hangzhou zu vergleichen. War nett ;-)
 
Anschliessend hiess es dann: Auf zum Barviertel... Leider war der einzige Pub(das uebrigens ein guenstiges Paulaner-Special angeboten haette)bis in den Hinterhof ueberfuellt (mit Nicht-Chinesen).
 
So entschieden wir uns aus Ermangelung offensichtlicher Alternativen fuer "lecker" Fischessen. An dieser Stelle hatten wir, denke ich, das erste Mal ein bisschen Pech.
 
Nicht nur, dass das Lokal fuer den gebotenen Service etwas ueberteuert war und die Kellner uns nicht mit der sonst ueblichen, chinesischen Gastfreunde bedienten-
 
Als Aperetif erhielten wir mit Komplimenten vom Chefkoch(danke, Chefkoch!) gleich zu Beginn "Geronnenes Blut", welches zwar wie Tofu in roetlicher Sosse anmutete , aber fuer uns beide so ziemlich das Ekelhafteste war, dass wir bisher gegessen hatten.
 
Wir wollten hoeflich ausspucken, nur wartete der Kellner, wie seltsamerweise so oft, aus unerfindlichen Gruenden an unserem Tisch.. Naja, ein sehr eigenes Erlebnis fuer unsere vielleicht “unerprobten” Geschmacksknospen, das leider die bestellten feuerscharfen Krabben und zusaetzlich eine Art Kroetensuppe nicht aufwerten konnten.
 
Naja, war ein Spiel auf Risiko eben! Vielleicht haetten wir zuvor auch einfach ein paar Chinesen fragen sollen ;-)
 
Nach der leckeren Mahlzeit bummelten wir noch eine Weile durch die Innenstadt, die sich unserer Meinung nach durch hell und ansehnlich erleuchtete Shoppingarkaden auszeichnet.(Daher wahrscheinlich der Name “Little Shanghai”)
 
Auf unserem Heimweg zum Hotel fanden wir dann ganz zufaellig doch noch eine authentische , allerdings stark verrauchte Wuerfelzockerkneipe, in der idealerweise auch noch Live-Musik gespielt wurde.
 
Am Sonntag kletterten wir nach dem Fruehstueck die guenstige Tianfeng Pagode(0,5 Euro) nach oben und genossen einen tollen Ausblick ueber die Ziegeldaecher der vielen kleinen Haeuser, umzaeunt von riessigen Hochbauten und Industriegebieten.
 
Im Anschluss daran unternahmen wir eine witzige Seetour in einem Schwanenboot, wobei das Aushandeln und "Verstehen" des Preises (Deposit, Zeitlimit, Bootstyp) gefuehlt laenger dauerte, als die Tour selbst. Nachdem wir die etwas eigensinnige Steuerung unserer Maschine begriffen hatten, steuerten wir unseren Schwan zielsicher am Ufer entlang, vorbei an reichlich verwundert schauenden Chinesen, die wir aber natuerlich alle herzlichst begruessten ;-)
 
Den Nachmittag haben wir noch im legendaeren Tianyi-Ge Garten mit der aeltesten Bibliothek in China verbracht. Alles recht huebsch und interessant- In unserer bereits erprobten Wohlfuelgeschwindigkeit streiften wir durch die grosszuegige Anlage.
 
Abends goennten wir uns auf der Dachterasse noch local food von einer Essensbude um die Ecke und fuhren anschliessend im Bus wieder heim nach Hangzhou.
 
Ein rundum schoenes und sehr entspannendes, chinesisches Wochenende!

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