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Shanghai! Shanghai? - Maria

Das Mittherbstfest, oder auch Mondfest genannt, stand nun vor kurzem an. Die Chinesen bekommen dann ein verlängertes Wochenende, und auch wenn ich keine Chinesin bin, hatte ich natürlich drei Tage frei. Ich hatte eigentlich keine großartigen Pläne für die freien Tage, da ein Auflug mit Kollegen kurzfristig abgsagt worden war. Daher kam es mir wirklich gelegen, als mich Zhu Li Jun, eine gute Bekannte, die ich vor ein paar Wochen kennengelernt hatte, nach der Arbeit überraschenderweise anrief, um mitzuteilen, dass sie 2 Zugtickets nach Shanghai gebucht hätte und ich mitkommen sollte. Und obwohl es für mich so plötzlich kam, ich aber doch von mir behaupten kann, ein spontaner Mensch zu sein, wollte ich garnicht absagen.

Wir hatten uns für den Abend um 7:30 Uhr am KFC (ganz in meiner Nähe) verabredet. Um 8:30 fuhr der Zug von Hangzhou nach Shanghai ab. So wie man mich kennt, war ich pünktlch und wartete und wartete und wartete... Tja, so bis ca. 8:10 Uhr. Eigentlich kein Problem, weil der Bahnhof nicht besonders weit weg ist, aber bei dem abendlichen Arbeisverkehr stellte dies tatsächlich ein kleines Problemchen dar, dass Madame nicht aufgetaucht ist. Dann kam ein Anruf:" Oh tut mir leid, ich sitze noch im Taxi, es geht leider nicht schneller." Und man kann sich ja bestimmt vorstellen, wie verständnisvoll ich war. Was hätte ich aber anderes machen sollen, als zu warten. Sie kam schließlich an und wir nahmen doch noch ein Taxi zum Bahnhof, auch wenn wir unseren Zug eigentlich schon verpasst hatten., wurde mir versichert, wir könnten die Tickets für die Anschlussverbindung nehmen. Weil auf jenen jedoch Uhrzeit und Zugnummer standen, war ich mir dessen nicht so sicher. So, dort angekommen kaufte sie dann doch zwei Bustickets, weil die Zugtickets verfallen waren!!! Mit dem Bus nach Shanghai um 10 Uhr abends! Man, vielleicht kann man sich vorstellen, wie verrückt die Idee war, 2 1/2 Stunden im Bus zu sitzen und anschließend nicht zu wissen, wo man die Nacht über bleiben soll (sie hatte nämlich bisher nichts über eine Unterkunft erwähnt, also ging ich davon aus, wir fahren zu Han Xiao, einem gemeinsamen Freund aus Hangzhou, der bereits vorher in Shanghai angekommen ist, um seine Familie zu besuchen). Nun, gegen Mitternacht waren wir nun endlich da! Zhu Li Jun (ihr englischer Name ist übrigens SUGAR, aber ich kann es nicht über mich bringen, sie so zu nennen) telefonierte und smste 2 Stunden lang mit einem Freund und rief letzendlich Han Xiao an, um uns abzuholen. Er traf uns zusammen mit seiner Schwester am Bahnhof an. Nun ja,. Soweit so gut! Ich war froh, Han Xiao nach so langer Zeit wieder sehen zu können. Ich muss ehrlich gestehen, dass er unter den anwesenden Personen echt eine Wohltat war! Die Mädels klammerten sich sofort aneinander, kicherten und alberten erst herum, quatschten miteinander auf Chinesisch und hielten irgendwann ein Taxi an. Ich wusste immer noch nicht, wohin es ging. Mich hatte irgendwie keiner aufgeklärt. Ob sie mich nicht verstanden oder einfach nichts sagen wollten, weiß ich nicht. War mir aber auch irgendwie egal, weil ich schon dachte, dass man mich hier nicht alleine lässt. Wir kamen irgendwann nach einer gefühlten Stunde an einem Hotel an, und ich wusste nun was Sache war. Also hatte unsere Madame Sugar ein Hotelzimmer gebucht! Ich wollte garnicht wissen, was es so kostete. Mir wurde echt übel und ich zog es in Erwägung eventuell noch irgendeine Ausrede zu finden, um nicht das Hotelzimmer bezahlen zu müssen! Immerhin wurden Vorkehrungen ohne mich getroffen, die mich aber betrafen. Aber wo hätte ich die Nacht bleiben sollten? Also machte ich mit und wir nahmen uns ein Businesshotelzimmer mit zwei Betten. Das Hotel war echt nicht übel! Sehr sauber und gepflegt, mit einer tollen Dusche, die ich hätte sofort rausreißen und in mein Appartment einbauen können. Han Xiao und seine Schwester blieben noch bis 2 Uhr morgens bei uns sitzen, wir alberten herum, redeten über Gott und die Welt und machten Pläne für „morgen“. Ich war allerdings so kapput vom Tag (da ich sofort nach der Arbeit weiterfuhr und keine Gelegenheit zum Erholen hatte), dass ich nicht einmal auf Han Xiao mehr Lust hatte. Ich wollte einfach ,dass wir alle zu Bett gehen und schlummern! 


Nachdem die beiden uns verlassen hatten, verkroch ich mich sofort unter die Decke. Zu Li Jun nahm noch eine ausgiebige Dusche, legte sich eine Maske aufs Gesicht und chattete mir ihrem neuen Ultra-Handy im Internet. Das ging noch so lange, bis ich endlich die Gedult verlor und freundlich fragte, ob sie nicht das Licht ausschalten könne, da ich nicht im Hellen einschlafen kann... Na, dann ging es doch! Ich denke, man muss bestimmten Leuten Dinge unter die Nase reiben, bevor sie von selbst darauf kommen, dass einige Menschen um 3 Uhr morgens eigentlich gerne etwas Schlaf hätten.

Samstag Morgen: Ich war schon um 7 Uhr wach! Weiß der Geier, warum! Ich sah übrigens auch dementsprechend aus! Ich ließ Madame schlafen und nahm eine Dusche, woraufhin ich zum nächsten Supermarkt eilte, weil ich echt einen Kohldampf hatte, als hätte ich Jahre nichts in den Magen bekommen. Das macht sicherlich der ganze Stress. Ich war immer noch etwas verärgert wegen der unnötigen Hotelkosten, die entstanden waren, weil wir genauso gut am Samstagmorgen hätten anreisen können. Es hatte aber keinen Sinn sich weiter darüber Gedanken zu machen; die Nacht im Hotel war nun vorbei. Wir trafen uns gegen Mittag mit Han Xiao, seiner Schwester und Mia, Mitbewohnerin und Freundin Han Xiaos in Hangzhou (sie war nämlich auch am Freitagabend angereist, ist aber in einem anderen Hotel untergekommen). Eigentlich wollte ich ja etwas von Shanghai sehen, aber weil das Wetter so mies war, schlug Han Xiao vor, dass wir uns alle in ein Cafe setzen und abwarten. Den ganzen Samstag über hatte es nämlich nur geregnet. Wir hatten vor, im Cafe Pläne für den Nachmittag zu schmieden. Ich hatte bereits für den besagten Abend ein Ticket nach Hangzhou gebucht. Noch eine Nacht im Hotel zu verbringen wäre schwachsinnig gewesen. Zhu Li Jun nahm abends einen Bus in ihr Heimatdorf, weil sie Ihre Eltern und ihren Bruder besuchen wollte. Jedenfalls saßen wir von mittags bis abends um 6 im Starbucks (warum auch immer, aber Chinesen scheinen das westliche Cafe echt zu mögen, obwohl der Caffee nicht besser schmeckt, als anderswo) und relaxten den ganzen Tag vor uns hin.

Shanghai war also genauso weit weg, wie wenn ich in Hangzhou gewesen wäre. Aber wir haben schon geplant, noch einen Trip an einem beliebigen Wochenende einzuplanen. Spätestens im Herbst, weil die Temperaturen dann angenehm sind.


Der Tag war für mich gelaufen, im wortwörtlichen Sinne. Abends um 11 kam ich wieder in meiner Stadt an. Ich nahm vom Zugbahnhof aus ein Taxi, genoss während der Fahrt noch den Anblick der Neonleuchten der Nachtstadt und die abendliche turbulente Atmosphäre Hangzhous. Und obwohl ich eigentlich vom Ausflug nach Shanghai selbst nichts hatte, so vertiefte sich doch das freundschaftliche Verhältnis zu Han Xiao, Mia und Zhu Li Jun.


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