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Die acht großen Tempel


Einige Kilometer südlich des Xiangshan-Parks liegen an einem steileren Hügel insgesamt acht Tempel, deren Bezeichnung "groß" sich nicht auf den Umfang der Anlagen bezieht, sondern eher auf ihre frühere Bedeutung. In einem rund 5 km langen Spaziergang mit teilweise starken Steigungen kann man sieben der Kleinodien in schöner landschaftlicher Lage besuchen.

Tempel des Wundertätigen Lichts (Lingguansi)
Im Jahr 963 wurde eine erste Pagode errichtet, 1071 dazu eine große achteckige Steinpagode, deren Fundamente erhalten sind. In ihr soll ein Zahn Buddhas aufbewahrt worden sein. Inzwischen dominiert eine 13stöckige Pagode aus dem Jahr 1956 die Anlage.

Drei-Berge-Kloster (Sanshan’an)
Ein kleines Kloster mit einer berühmten reliefartigen Steinplatte, die eine Landschaft mit Tieren und Menschen zeigt und Wolken- und Wasserstein heißt.

Tempel des Großen Erbarmens (Dabeisi)
Ein Tempel, der ursprünglich aus der Ming-Dynastie stammt. In den Innenhöfen gefallen zu Landschaften gestaltete Felsen, Topfpflanzen und Bambusbüsche. Im hinteren Hof stehen zwei Ginkgo-Bäume, die über 800 Jahre alt sein sollen.

Halle des Drachenkönigs (Longwangtang)
In der auch Kloster der Drachenquelle genannten Anlage findet man im zweiten Hof eine kleine Quelle, die den Teich im ersten Hof speiste. In der ersten Halle steht die Figur des Drachenkönigs, in der zweiten befinden sich drei Buddhas.

Tempel der Duftenden Welt (Xiangjiesi)
Die größte Anlage am Hang hat einen klassischen Aufbau mit großem Ehrentor zum ersten Hof, in dem ein Magnolienbaum steht, der schon in der Ming-Dynastie gepflanzt worden sein soll. Trommelturm und Glockenturm flankieren die Halle, die der Aufbewahrung von Schriften diente. Sie schmückt heute Statuen von Sakyamuni, Maitreya und dem Buddhaschüler Kasyapa.

Tempel der Kostbaren Perle und Höhle der Kostbaren Perle (Baozhudong)
Zuerst war wohl die Höhle da, die ihren Namen von einem Stein am Eingang erhielt, der wie eine Perle aussieht. In der Höhle lebte in der Qing-Zeit der Mönch Hai Xiu, von dem jetzt eine Statue zu sehen ist. Vom Pavillon am Eingang hat man einen herausragenden Blick.

Tempel der Erleuchtung (Zhengguosi)
Hier berichtet eine Steinstele über die Barmherzigkeit des Buddhas, skurrile Felsen zieren den Tempel, in dem sich eine zwei Meter hohe Glocke aus der Ming-Dynastie befindet.

Felsen des Mystischen Dämonen (Mimoyan)
Dieser Felsen sieht von weitem aus wie ein brüllender Löwe. Hier soll im 7. Jhd. der Einsiedler Lu Shi gewohnt haben. Die Legende berichtet über ihn, er sei mit einem Ruderboot aus Südchina nach Peking gekommen und habe zwei Löwen als Schüler gehabt. 

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