Die Bingling Tausend Buddha Höhle befindet sich auf dem Kleinen Jishi Hügel, etwa 35 km westlich von der Yongjing Gemeinde in der Stadt Lanzhou. Als eine der vier sehr bekannten Höhlen in China ist sie die zweite nach den Mogao-Höhlen in Bezug auf künstlerischem Wert.
Bingling bedeutet zehntausend Buddhas in der tibetischen Sprache. Die erste Bauzeit von Bingling Thousand Buddha Höhle stammte aus der westlichen Jin Dynastie (265 – 316). In den folgenden Dynastien wurden die Höhlen viele Male ausgegraben. Es gibt jetzt 183 Nischen, 694 Steinstatuen, 82 Ton-Skulpturen und etwa 900 Quadratmeter von Wandmalereien, die alle gut erhalten sind. Berühmt für seine Steinskulpturen, erstreckt sich die Bingling Tausend Tempel Hoehle über 200 Meter auf der westlichen Klippe im Dasi Graben. Unter den Höhlen sind Sakyamuni, Kwan-Yin, Amitayus Buddha, Maitreya Buddha und die anderen Buddhas die wichtigsten Zeichen. Mit eleganten Haltungen, fliegenden Gewändern und Bändern wirken die Statuen lebendig. Darunter verdient die Höhle No.169 eine besondere Erwähnung. Hergestellt in den Nördlichen Dynastien (386 – 581), ist sie am eindrucksvollsten und feinsten und enthaelt die die Tonskulpturen von Kwan-Yin, Buddha Dali, etc. Der Dali Buddha hat ein rundes Gesicht, sitzt mit gekreuzten Beinen. Auf seinen beiden Seiten steht ein winkender Buddha mit gebundenem Haar und nackten Armen. Die Farben präsentieren uns lebendige Buddhas. Die Hoehle No.125, wo die Steinskulptur von Sakyamuni steht, sollte man sich auch nicht entgehen lassen.
Die Steinskulpturen der Bingling Tausend Buddha Höhlen stehen für die sozialen Gegebenheiten und Bräuche in alten Zeiten. In der Nähe der Höhlen sind grüne Hügeln, kristallklare Wasser, Steine und groteske steile Klippen, was die mehre Schönheit dieser künstlerischen Stätte vergrößen.
Nach der Gründung des Volksrepublik Chinas bezeichnete der Staatsrat die Stätte als das zentrale kulturelle Relikt, und setzte sie unter staatlichen Schutz.