China ist nur einen Klick von Ihnen entfernt
Berlin 12:05 Uhr - Peking 18:05 Uhr
Telefon: +86-(0)571-85270757
E-Mail: info@chinadelightours.com
SKYPE: chinadelightours

Kundenmeinungen

Guten Tag Frau Zou, Ja wir sind leider wieder zurück. Besonders Chengdu hat uns sehr gut gefallen, was besonders an der wirklich tollen Reiseleiterin lag, die man nur weiterempfehlen kann. Die Mauer bei Jinshanling war ebenfalls sehr sehr schön. In Xian hatten wir, was das angeh ...   >>Mehr

Grosse Mauer bei Badaling


China ist ein Land der Mauern. Nicht nur die Städte waren von Mauern umschlossen, sondern auch die Stadtviertel, darin wieder die Viertel und jeder einzelne Wohnhof. Nach außen besaßen die Wohnhöfe keine Fenster, alles Leben konzentrierte sich nach innen, alles Äußere, Fremde wurde meist als Bedrohung angesehen. Die chinesischen Zeichen für Stadt und für Mauer sind identisch: cheng.

Kein Wunder, daß China auf seine Große Mauer so stolz ist. Korrekt übersetzt müßte sie "lange Mauer" heißen und damit stellt sich schon die erste Frage: Wie lang ist die chinesische Mauer? Niemand weiß es genau..

Die Chinesen nennen sie wan li chang cheng, also 10.000 li lange Mauer, das wären etwa 5000 km. Das ist wahrscheinlich zu wenig, doch wan bedeutet auch "unendlich", was wiederum zuviel wäre. Die meisten Schätzungen liegen bei rund 6800 km. Die Länge der Mauer varierte jedoch von Zeit zu Zeit. Es handelt sich auch nicht um eine Mauer, sondern um ein System von Mauern, die während ihrer Blühtezeit, in der Han-Dynastie und viel später in der Ming-Dynastie, miteinander verbunden waren. Und außerdem kann man die Mauer, entgegen anderslautenden Behauptungen, nicht vom Mond aus sehen, dafür ist sie zu dünn.

Was ist denn nun mit der Mauer? Ein Blick in die Geschichte hilft vielleicht. Schon vor 2700 Jahren bauten einzelne Fürstentümer Mauern gegen die Nachbarn, die der erste Kaiser vor 2200 Jahren wieder abreißen ließ, weil er ein geeintes Reich erkämpft hatte. Nur die nach Norden, gegen die nomadischen Reitervölker gerichteten Mauern blieben stehen undwurden, auch später von der Han-Dynastie, noch verstärkt und miteinander verbunden. Die erste Mauer.

Später verfiel sie dann, denn das Zentrum des Reichs verlagerte sich weiter nach Süden, und die Mongolen, gegen die sie ja errichtet worden war, rissen sie weitgehend ab, als sie im 13. Jh. China eroberten. Erst die auf die Mongolen folgende Ming-Dynastie (1368-1644) übte sich wieder im Mauerbau, um die immer noch unruhigen Reitervölker abzuhalten. Und zu dieser Zeit wurde die Mauer in der bekannten Länge und der jetzt sichtbaren Form errichtet. Allerdings sind nur ein paar Kilometer restauriert, weite Strecken sind halb verfallen, andere vollkommen verschwunden.

Die Mauer paßt sich dem Gelände an und schwankt in der Höhe zwischen drei und acht Metern. An der Basis ist sie etwa sechs bis sieben Meter breit, an der Krone noch vier bis sechs Meter.

Die Außenwände bestehen aus gemauerten Bruchsteinen, doch ins Innere der Mauer wurde alles gefüllt, was gerade vorhanden war: Erde, Steine, abgeholzte Bäume und die Leichen der beim Bau ums Leben gekommenen Arbeiter. Und das waren eine ganze Menge, denn ob Sommer oder Winter, die Mauer wurde durch Zwangsarbeit errichtet, Soldaten waren an die Baufront abgeordnet, Strafgefangene und Bauern wurden zwangsverpflichtet. Als Abschluß wurde die Krone mit drei bis vier Ziegelsteinschichten befestigt und die Fugen mit Kalk ausgegossen, damit kein Pflanzenwuchs möglich war. Ein spezielles Rinnensystem sorgte für den Ablauf des Regenwassers. So befestigt konnten selbst Reiter sich sehr schnell auf der Mauer fortbewegen.

Und dafür war sie in der Ming-Dynastie vor allem gedacht. Sie war keine Grenze, sondern einerseits ein veritables Hindernis im Gelände, mehr aber noch ein Kommunikationssystem. Denn auf der Mauer bewegten sich die Reiter wesentlich schneller als im Gelände. Zudem dienten noch die Türme als Unterkunft für die Wachmannschaften und als Lager für Vorräte und Munition, aber darüber hinaus auch als Signalstationen. Flaggensignale, Rauchzeichen und Signalfeuer transportierten Botschaften sofort entlang der Mauer und über weitere Türme zu den Festungen, die sich im Hinterland befanden.

Am beliebtesten ist das Mauerstück bei Badaling, etwa 90 km nördlich von Peking, welches man per Bus oder Zug erreichen kann. Hier herrscht ein großer Rummel mit Verkaufsständen und Fotografierständen aller Art. Die Festung Badaling ist in der Form eines unregelmäßigen Vierecks angelegt, umfasst eine Fläche von etwa 5000 Quadratmetern und ist im Osten und Westen mit je einem Tor versehen. Die imposanten Festungsmauern wurden aus Quadern und Ziegeln gebaut. Das Westtor ist an beiden Seiten an die Große Mauer angeschlossen. Die Mauer ist im Durchschnitt 7,8 Meter hoch, hat eine Fundamentbreite von 6,5 Metern und eine obere Breite von 5,8 Metern. Mit ihren Zinnenwänden, Schießscharten, Wachtürmen, Kampftürmen, Wasserrinnen, Wasserablaufrohren usw. gehört die Badaling-Mauer zu dem am besten erhaltenen Mauerabschnitten. Auch die Alarmfeuertürme außerhalb der Mauer sind eindrucksvolle Zeugen der Vergangenheit. Die große Mauer schlängelt sich über die Bergketten und bietet hier einen besonders imposanten Anblick. Kein Wunder, dass gerade die Badaling-Mauer weltweit ein Begriff ist.

Das Mauerstück bei Badaling ist tgl. von 8-20 Uhr zugänglich. Es kann dort recht kühl sein, und auf jeden Fall sollte man festes Schuhwerk tragen, wenn man ein wenig auf dem chinesischen Bollwerk gegen die Barbaren herumklettern möchte.

Die Legende über Frau Meng Jiang

Der Mauerbau hat unzählige finanzielle Mittel, Arbeitskräfte und auch Leben gekostet. Mit dem Mauerbau und dem Schicksal der dazu gezwungenen Soldaten und Bauern verbanden sich zahlreiche Legenden und Erzählungen, die in die traditionelle chinesische Überlieferung eingingen. Besonderer Popularität erfreute sich die rührende Geschichte der Meng Jiang, die sich zur Zeit des Ersten Kaisers am östlichen Ende der Mauer abgespielt haben soll.

Der Legende nach, machte sich die junge Frau aus der Provinz Shaanxi auf die Suche nach ihrem Mann, der zur Zwangsarbeit an der Mauer verpflichtet worden war; sie wollte ihm warme Kleidung für den bevorstehenden Winter bringen. Endlich auf der fernen Baustelle angekommen, musste Meng Jiang erfahren, dass ihr Mann unter den harten Bedingungen beim Bau ums Leben gekommen war. Sie begann zu weinen, und der Strom ihrer Tränen brachte die Mauer zum Einsturz und gab so den Leichnam ihres Mannes frei. Mit dem toten Geliebten in ihren Armen ertränkte sich die Frau im Meer. Drei Felsen, die sich bei Shanhaiguan vor dem östlichen Ende der Mauer aus dem Meer erheben, symbolisierten der Überlieferung nach ihre letzte Ruhestätte.


twitter

facebook

newsletter
Zahlungsmöglichkeiten

Tel: 0086-571-85270757 Fax: 0086-571-85279099 Email: Info@chinadelightours.com

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag durchgehend von 9:00 bis 17:30 Uhr

Chinadelightours.com © 2010. Alle Rechte vorbehalten. Geschäftslizenz: L-ZJ01353

Unsere internationalen Seiten: China tours | voyage chine | viajar por china | 中国歴史文化体験旅