Du Fu zählt heute noch zu den wichtigsten Dichtern Chinas. Er wurde im Jahr 712 der Tang Dynastie (618–907) in Gongyi geboren. Er verbrachte 10 Jahre in Xi’an, nachdem er an der Beamtenprüfung gescheitert war. Als dort eine Rebellion ausbrach, floh er 759 nach Chengdu, wo 760 die Strohhütte am Ufer eines kleinen Baches im westlichne Stadtrand Chengdus errichtet wurde. Während der vier Jahre, die Du Fu in Chengdu verbrachte schrieb er mehr als 240 Gedichte, die noch heute zu den kostbaren nationalen Schätzen zählen.
Nachdem er die Hütte verlassen hatte, war diese lange Zeit verlassen und wurde baufällig. Erst 100 Jahre später wurde auf dem Gelände ein Tempel zum Gedenken an diesen wichtigen chineischen Gelehrten errichtet. Dieser wurde seit dem immer wieder renoviert und erweitert. Heute gilt der Tempel als Wallfahrtsort der chinesischen Literatur und als kleines Museum. Außerdem ist das Gelände von einem schönen Garten im Qing Stil geprägt.