Bei einem Besuch in Peking sollte man sich die Atmosphäre in den traditionellen Hutongs auf keinen Fall entgehen lassen, denn nur hier erlebt man noch das traditionelle Peking!

Hutongs sind die kleinen typischen Gassen und Straßen, die in Peking zur Zeit der Yuan - Dynastie (1271–1368) entstanden. Hutong ist ein mongolisches Wort, und bedeutet soviel wie Quelle, was darauf zurückzuführen ist, das die Bewohner der Hutongs oft in der Nähe von Quellen lebten. Es gibt Zehntausende von Hutongs rund um die Verbotene Stadt.
Der Wohnhof hat eine lange Geschichte in der chinesischen Architektur. Der chinesische Name lautet Siheyuan. Si bedeutet Vier, was sich hier darauf bezieht, dass der Hof in allen Himmelsrichtungen von Gebäuden umgeben ist. In der Regel gibt es nur einen einzigen Eingang zu dem Hutong. Wenn das Tor geschlossen ist, schließt sich der Hof von der Außenwelt ab und so kann man die Ruhe im inneren genießen.
Die meisten der bestehenden Höfe sind Relikte aus der Ming (1368–1644) und Qing (1644–1911) Dynastien. Mit ihren antiken Möbeln, Fischteichen, Türen und Fenster aus Holz und Zuckerrohrstühle erinnern sie an die blühende Vergangenheit. Alte Ziegel, traditionell chinesische Traufen und Holzschnitzereien zeigen den Charme des alten Pekings.
Als Symbol der Stadt Peking haben die Hutongs ihre ganz eigene Struktur und Atmosphäre. Eine Luftaufnahme von Peking würde Ihnen eine Kombination von hutongs und Höfe mit feinen Steingärten und antiken Ruinen zeigen. Auch wenn sich dieses Bild mit der Modernisierung Pekings immer weiter verändert, so soll der Charme der Hutongs doch beibehalten werden. Noch heute leben fast die Hälfte aller Menschen in Peking in Hutongs. |