Der Reisende findet die Mogao Hoehlen 25 km von Dunhuang auf der Ostseite des Mingsha Shan Gebirges. Mogao bedeutet hoch in der Wueste. Hier gibt es viele Schaetze der buddhistischen Kunst zu entdecken.
Nach Aufzeichnungen aus der Tang Dynastie erfuhr ein Moench eine Vision von tausend Buddhas unter einem Goldregen. Davon inspiriert begann er, die Hoehlen zu konstruieren. Die Konstruktion der Hoehlen dauerte 10 Dynastien lang und sie sind auch als die Hoehle der tausend Buddhas bekannt.
Die buddhistische Kunst hat ihre Urspruenge in Indien. Die Mogao Skulpturbauer improvisierten dort, wo der Berg sich nicht richtig bearbeiten lies. Sie platzierten Tonstatuen vor der Hoehle, gravierten Reliefe in die Waende und bemalten die Seitenwaende und Decken mit Dekor. Die groesste Statue ist 34,5 Meter hoch und die kleinste 2 cm.
Man kann Spuren des indischen Buddhismuses in fruehen Werken erkennen. Zeitnahere Werke zeigen die Aktivitaeten im lokalen Setting. Es gibt ueber 750 Hoehlen zu entdecken, die teilweise von sehr unterschiedlicher kuenstlerischer Qualitaet sind. Man kann Werke von der Tang Dynastie bis hin zur Song Dynastie entdecken.
Die Menschen glauben, dass es moeglich ist 25 km Galerieflaeche mit den Werken der Mogao Hoehlen zu fuellen. Es gibt 50000 Manuskripte in unterschiedlichen Sprachen neben den Artefakten.