Die Pagode wurde bereits 970 zu Zeiten des Wu Yue Königreiches unter der Nördlichen Song Dynastie errichtet. Der Name bezieht sich auf die sechs buddhistischen Verordnungen. Man wollte durch den Bau der Pagode um eine Beruhigung der Gezeiten des Flusses bitten. Fluten hatten zuvor den Ackerbau am Flussufer fast unmöglich gemacht. Sie diente aber damals auch schon als Navigationshilfe.
Während einer Rebellion im 12. Jahrhundert nahm die Pagode einigen Schaden, wurde jedoch kurz darauf in der Südlichen Song Dynstie wieder aufgebaut.
Während der Ming und Qing Dynastie wurden weitere Details hinzugefügt, doch das Grundgerüst aus der Song Dynastie blieb erhalten.
Die aktuelle Holzverkleidung der Pagode stammt von 1900, aber der Rohbau ist aus der Song Dynstie erhalten geblieben.
Die Pagode ist achteckig und ca. 60 m hoch. Von Außen scheint sie 13 Stockwerke zu haben, tatsächlich sind es jedoch nur sieben. Achten Sie auch auf die Decken der einzelnen Stockwerke, da diese sehr schön verziert sind.
Die Pagode dient noch heute als Leuchtturm für den Qiantang Fluss.
Einmal oben angelangt haben Sie von der Pagode aus einen fantastischen Blick auf den Fluss und die umgebende Berglandschaft. Ganz in der Nähe der Pagode gibt es einen kleinen Pagodenpark, in dem mehr als 100 Miniaturpagoden aufgebaut sind und der Besucher so etwas über die verschiedenen Baustile innerhalb Chinas erfahren kann.