
Guten Tag Frau Zou, Ja wir sind leider wieder zurück. Besonders Chengdu hat uns sehr gut gefallen, was besonders an der wirklich tollen Reiseleiterin lag, die man nur weiterempfehlen kann. Die Mauer bei Jinshanling war ebenfalls sehr sehr schön. In Xian hatten wir, was das angeh ... >>Mehr
Wer Luoyang besucht, sollte sich einen Ausflug zum Shaolin-Tempel (少林寺) nicht entgehen lassen! Das Kloster liegt in der Umgebung von der Stadt Dengfeng und gilt als einer der wichtigsten Tempel Chinas. Er ist aber auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt! Der Tempel gilt als die Wiege des Chan Buddhismus und auch der Shaolin Kampfkünste. Der Name stammt von dem Berg Shaoshi, an dessen Fuß sich der Tempel befindet.
Der Tempel wurde ca. 495 n. Chr. vom inidschen Mönch Ba Tuo gegründet. 30 Jahre später soll der Mönch Bodhidharma den Tempel besucht und die Grundlagen der Shaolin Kampfkunst eingeführt haben, welche anschließend durch die Mönche weiterentwickelt und praktiziert wurde. Während der Tang Dynastie gewann das Kloster national an Ansehen, da von ihm entsandte, kämpfende Mönche einen Aufstand niederschlugen. Auch unter der Ming Dynastie (1368-1644) erlebte das Kloster eine starke Förderung durch die Regierung und erlebte seine Blütezeit. Damals sollen 2.500 kampffähige Mönche dort gelebt haben. Im Verlaufe seiner Geschichte wurde das Kloster mehrere Male zerstört, geplündert und neu aufgebaut. 1928 wurde der Tempel durch den Krieg der herrschenden Warlords so stark beschädigt, dass er nur teilweise wieder aufgebaut wurde. Zu jener Zeit gingen auch viele Dokumente und Kunstschätze für immer verloren. In der Kulturrevolution wurde der Tempel erneut zerstört und zahlreiche Mönche flohen ins Ausland. 1982 wurde das Kloster durch den Film Shaolin Temple bekannt und seitdem ist es für den Tourismus immer interessanter geworden. Daher wurde der Tempel wieder aufgebaut und auch die Mönche durften zurückkehren.
Der Shaolin-Tempel ist in zahlreiche verschiedene Gebäudekomplexe gegliedert. Zunächst gelangt man zur Shanmen Halle über welcher eine Tafel mit dem Namen des Klosters in der Schrift des Kangxi Kaisers hängt. In der Halle befindet sich unter anderem die Maitreya Statue. Als nächstes gelangt man zur Halle der Himmlischen Könige, in der sich besagte Gestalten befinden. Alle wichtigen Feierlichkeiten finden in der Mahayira Halle statt. Es gibt unzählige Buddhastatuen verschiedener Stile. Als nächstes gelangt man zum Pagoden Wald. In diesem Friedhof sind die Mönche des Klosters begraben. Auf jedem Grab befindet sich eine Pagode, deren Größe vom Stand des Mönches abhängig ist. Durch zwei weitere Klosterkomplexe gelangt man zur Höhle des Dharma, wo dieser 9 Jahre lang meditiert haben soll. Schließlich erreicht man die Unterkünfte der Mönche.
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