Sipsongpanna

Sipsongpanna ist die südlichste aller Präfekturen in der Provinz Yunnan an der Grenze zu Myanmar und Laos und beinhaltet die Stadt Jinghong, die am Ufer des Lancan Jiang liegt, sowie die Kreise Menghai und Mengla.
Der Name Sipsongpann stammt von der Dai-Minderheit, was soviel wie „zwölftausend Reisfelder“ bedeutet. In der chinesischen Sprache wurde er phonetisch nachgebildet. Der autonome Bezirk hat eine Fläche von ca. 19.724,5 km², wovon 95 % Bergland sind. Seine Hauptstadt ist Jinghong am Ufer des Lancan Jiang. Jahrhundertelang bestand dort ein gleichnamiges Fürstentum der Dai. Sipsongpanna wurde 1401 ein Vasall Ming-Chinas.
Sipsongpanna ist reich an biologischer Vielfalt wegen des tropischen Klimas und trägt den Namen "Krohnjuwel des Reiches der Pflanzen", denn es gibt dort 5.000 Pflanzenarten, das ist ein Sechstel aller Pflanzenarten in China. Darunter gibt es die "Farben wechselnde Blume", deren Fraben sich drei Mal täglich ändert, die "tanzende Pflanze", deren Blätter langsam rotieren und die "mysteriöse Frucht", deren Geschmackspalette sich von sauer bis süss erstreckt. Baumarten, die es schon vor Millionen von Jahren gab, gehören hier noch zur normalen Vegetation. So der "König der Tee Pflanzen", ein Baum der offiziellen Quellen zufolge mindestens 800 Jahre alt ist, und der nach wie vor neue Sprossen hervorbringt - er macht seiner Heimat des bekannten Pu'er Tees die Ehre. Ein Sprichwort in Xishuangbanna besagt: "Ein einziger Baum kann einen ganzen Wald ausmachen; ein alter Zweig von neuem blühen und Früchte tragen."
Neben einer Fülle von Pflanzen ist Sipsongpanna auch die Heimat der letzten noch in China existierten asiatischen Elefanten, im Tal der wilden Elefanten können Sie eine Vielfalt an vom Ausstreben bedrohter Tiere wie z.B. der Asiatische Elefant, den wilden Stier, den Grünen Pfau und diverse Affenarten finden.