Die Westberge sind eine der beeindruckensten Landschaften in dieser Region Chinas. Sie liegen ca. 15 km von Kunming entfernt und erstrecken sich über 40 km.
Es gibt eine chinesische Redensart, die lautet, wer Kunming besucht, aber die Westberge nicht gesehen hat, der hat Kunming nicht gesehen! Also ein Muss für jeden Besucher!
Die Berge werden auch Hügel des Schlafendes Buddhas genannt, da man in ihrer Form mit ein bisschen Fantasie eine schlafende Gestalt erkennen kann, die sich an dem angrenzenden Dian See zur Ruhe gelegt hat. Die Natur hier beeindruckt vor allem durch ihren dichten Wald und die vielfältige Pflanzenwelt.
Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Auch wenn es die Möglichkeit gibt, ein Stück weit mit dem Bus in die Berge zu fahren, so sollte man sie dennoch zu Fuß entdecken! Die zahlreichen Aussichtsplattformen, die Sie auf Ihrem Weg passieren bieten immer wieder fantastische Ausblicke auf den tiefer gelegenen Dian See. Ein ganz besonderer Aussichtspunkt ist das Drachentor, von wo aus man den Blick auf die Umgebung am Besten genießen kann. Außerdem gelangen sie zu den verschiedenen Tempelanlagen, die sich über die Flanken der Berge verteilen.
Drachentor
Der Huating Tempel zählt zu den größten Tempeln in Yunnan. Nachdem er im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört wurde, ist er 1923 das letzte Mal wieder aufgebaut wurden. Besonders sehenswert sind hier die drei goldenen Buddhastatuen und eine Figur des Lachenden Buddhas.
Auf dem Taihua Berg befindet sich der gleichnamige Tempel. Im 13. Jahrhundert erbaut gehört er zu den ältesten Tempeln in den Westbergen. Beachten Sie hier vor allem die beeindruckende Blumenwelt, die den Tempel umgibt. Falls sich die Gelegenheit ergibt, lohnt sich auch ein Besuch am frühen Morgen um den Sonnenaufgang von hier aus zu beobachten.
Der Sanqing Pavillion enthält daoistische Stilelemente und liegt 300 m über dem Dian See. Man hat also einen fantastsichen Blick auf die Umgebung.