Xi´an gehört zu den wichtigsten kulturellen Städten Chinas. Die 3100 Jahre zürckreichende Geschichte ist noch heute überall in der Stadt spürbar und sichtbar. Alte Tempel und Ruinen, Kunstdenkmäler und malerische Gartenanlagen zieren das Stadtbild.
Die geografische Lage der Stadt verschaffte ihr auch den Namen Tor zum Westen, da hier Anfang bzw. Ende der Seidenstrasse lag.
Geschichte
Bereits zu Zeiten der Qin Dnastie (221-207 v. Chr.) war Xi’an, damals noch unter anderem Namen, Hauptstadt des Kaisereichs China. Meist unter dem Namen Chang’an (was so viel bedeutet, wie immer währender Frieden), wurde die Stadt unter verschiedenen anderen Dynastien ebenfalls Zentrum des Reiches.
Während der Han Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) lag die Stadt ca. 5 km nordwestlch vom heutigen Xi’an und soll damals bereits über 240.000 Einwohner gehabt haben.
18. n. Chr. wurde die Stadt in einem Aufstand zerstört, weshalb die Hauptstadt nach Luoyang verlegt wurde.
Unter den Sui wurde dann im 6. Jahrhundert eine neue Stadt unter dem Namen Daxing errichtet, welche sich zur größten Stadt der damaligen Welt entwickeln sollte. In der darauffolgenden Dynastie wurde sie wieder Chang’an genannt. Zu dieser Zeit, unter den Tang (618-907), erlebte die Stadt ihren kulturellen Blütepunkt. Zahlreiche Ausländer strömten über die Seidenstarße oder aufgrund der Verbindung durch Chinas Kanalsystem in die Stadt. Mit dem Untergang der Tang Dynastie verlor auch Xi’an an Bedeutung. Unter den folgenden Dynastien blieb es zwar ein lokales Zentrum, doch seine Blütezeit war vorüber.
Der Namen Xi’an stammt von 1369 und wurde der Stadt vom ersten Ming Kaiser Hongwu gegeben.
1974 wurden in der Nähe der Stadt die weltbekannten Terrakottasoldaten in der Grabstätte des ersten Kaisers der Qin gefunden.
Klima
In Xi’an herrscht kontinentales Klima. Die Sommer sind heiß und trocken, die Witter häufig bitterkalt. Frühling und Herbs bieten also die Richtige Mitte zwischen den beiden Extremen und sind als Reisezeiten am besten geeignet.